Nur ein Tor fehlt zur Bronzemedaille

Käferplage überschattet die Spiele im Riesei-Stadion


Die Mädchenmannschaft der St.-Ursula-Realschule Attendorn mit Trainer Günter Schulte. von St.-Ursula-Realschule Attendorn
Die Mädchenmannschaft der St.-Ursula-Realschule Attendorn mit Trainer Günter Schulte. © St.-Ursula-Realschule Attendorn

Einen Sieg hatten sich die Fußballmädchen der St.-Ursula-Realschule Attendorn als Ziel für das Landesfinale vorgenommen. Am Ende reichte es eben nur für diesen Erfolg, dabei fehlte nur ein Tor zum dritten Platz.


In den ersten beiden Spielen gegen die Bezirkssieger aus Detmold (1:7) und Münster (2:5) sei man chancenlos gewesen. Das dritte Spiel gegen den Sieger aus Düsseldorf hätte man nicht verlieren müssen (2:4), und in der abschließenden Partie gegen die Mädchen aus dem Regierungsbezirk Köln habe man dann beim 4:1 gezeigt, dass man zu Recht im Landesfinale vertreten war. Coach und Sportlehrer Günter Schulte konnte somit ein zufriedenes Fazit ziehen. Im letzten Spiel gegen die Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg klappte vor allem das Zusammenspiel zwischen Joelle Krüger und Steffi Feibel wieder wie gewohnt und so konnten sich beide auch zwei Mal in die Torjägerliste eintragen. Die weiteren Treffer in den ersten drei Spielen teilten sich Joelle Krüger und Lorena Saure.
Unangenehme Spielbedingungen
Im entscheidenden Spiel des Turniers unterlag die Gesamtschule Berger Feld, immerhin Partnerschule des FC Schalke 04, dem Gymnasium Nepomucenum aus Rietberg mit 2:4. Die Rietbergerinnen qualifizierten sich damit ohne Punktverlust für das Bundesfinale im September in Berlin. Allerdings hatte die Veranstaltung im Riesei-Stadion in Werdohl einen faden Beigeschmack. Der Rasen sei in schlechtem Zustand und schlecht bespielbar gewesen. Außerdem war der gesamte Platz von zahllosen Flugkäfern bedeckt, was den Mädchen sichtlich die Freude am Spielen nahm. Schulte: „Es war wirklich eklig. Die Mädchen mussten fast überredet werden zu spielen und waren ständig damit beschäftigt, die Käfer an ihren Beinen loszuwerden. Dieses NRW-Finale hätte eigentlich einen besseren Veranstaltungsort verdient." (LP)
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