NRW: Maskenpflicht im Unterricht endet am 31. August
Laschet: Strenge Linie beim Bußgeld bleibt
- Kreis Olpe, 27.08.2020
- Von Kerstin Sauer
Kreis Olpe/Düsseldorf. Die Maskenpflicht im Unterricht für Schüler der weiterführenden Schulen in NRW soll mit dem 31. August enden: Das hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Donnerstag, 27. August, in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Nach Kanzlerin Angela Merkel in Berlin trat auch Laschet in Düsseldorf vor die Kameras, um vom Bund-Länder-Gipfel und vor allem die Konsequenzen für NRW zu berichten.






Das, so betonte Laschet, sei aber kein Grund zur Entwarnung: „Wir müssen den eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Andere Länder sind noch in dieser Situation.“ Daher werde es keine weiteren Öffnungsschritte geben, Mindestabstand und Mundschutz gehörten weiterhin zum Alltag in der Pandemie wie Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen.

Bei steigenden Zahlen, so Laschet weiter, „dürfen wir nicht wieder bei den Kitas und Schulen beginnen – da müssen Großveranstaltungen hinter zurückstehen.“ Während Großveranstaltungen wie Volks- oder Stadtfeste bis Ende des Jahres verboten bleiben, soll ein Arbeitskreis bis Ende Oktober einen Plan vorlegen, wie es mit der Bundesliga und der Kultur weitergehen könnte.
Neu eingeführt wird eine lokale „Corona-Bremse“: Bei steigenden Zahlen in einer Kommune sollen ab einem bestimmten Schwellenwert lokal angepasste Maßnahmen abgestimmt werden. Diese können dann Versammlungs-, Veranstaltungs- oder Verkaufsverbote sowie das Schulgeschehen betreffen. Laschet: „Diese müssen dann lokal wirken und nicht ganz NRW betreffen.“
Die behördliche Aufsicht bei der Genehmigung von Großveranstaltungen, so Laschet weiter, werde verstärkt: „Wenn eine Zahl von 1000 Teilnehmern überschritten wird, sollen sich die kommunalen Behörden mit dem Land abstimmen.“
