Nach der Sommerflaute: Arbeitslosigkeit geht im September zurück

Jahreszeittypische Entwicklung


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Die Agentur für Arbeit in Olpe. von Sven Prillwitz
Die Agentur für Arbeit in Olpe. © Sven Prillwitz

Kreis Olpe/Siegen. Wie im Vormonat bereits erwartet, ist die Arbeitslosigkeit im September gesunken. Mit einem Minus von 470 Arbeitslosen gegenüber August fällt der für diese Jahreszeit typische Rückgang sogar günstiger aus als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.


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Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen (Kreise Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein) im September 2026 gesunken. 13.197 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 470 Personen weniger (-3 Prozent) als im August, aber 103 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent und lag 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,5 Prozent.

Zahlen für den Kreis Olpe

Im Kreis Olpe waren im September 3.558 Menschen arbeitslos gemeldet, 123 Personen weniger (-3 Prozent) als im August, aber 12 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent (August 4,7 Prozent, September 2025: 4,5 4,5 Prozent).

Im vergangenen Monat meldeten sich 718 Personen arbeitslos. Davon kamen 284 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 832 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 265 eine Erwerbstätigkeit auf.

Timo Honisch, Chef der Siegener Arbeitsagentur. von Agentur für Arbeit
Timo Honisch, Chef der Siegener Arbeitsagentur. © Agentur für Arbeit

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 160 Stellen wurden im September neu gemeldet. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Arbeitnehmerüberlassung, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Kfz-Handel und Reparatur, Baugewerbe und Gastgewerbe. Aktuell sind 846 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Timo Honisch, Chef der Siegener Arbeitsagentur, spricht von einer erfreulichen Tendenz: „Weniger Arbeitslose, mehr offene Stellen und ein starkes Signal bei den jungen Menschen. Das ist ein solides Fundament, aber kein Selbstläufer. Jetzt gilt es, Potenziale zu erkennen, Talente zu halten und Stellen zu besetzen.“

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