Mit viel Herzblut und Liebe eine Wohlfühloase geschaffen

Gewinnerin Eva Haumann zeigt ihren Garten


  • Kreis Olpe, 06.06.2020
  • Von Angelika Brill
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Eva und Günter Haumann sind stolz auf ihren Garten - und stecken so manche Stunde Arbeit hinein. von Angelika Brill
Eva und Günter Haumann sind stolz auf ihren Garten - und stecken so manche Stunde Arbeit hinein. © Angelika Brill

Altenhundem. Wenn man den Garten der Familie Haumann betritt, spürt man sofort: Hier empfängt dich die Natur mit einem Lächeln und vermittelt eine Atmosphäre, in der man sich gerne aufhält.


Große, violette Blütenbälle vom Zierlauch wiegen sich im Wind, eine verwunschene Laube lädt zum Verweilen ein. Stauden und Betonskulpturen runden das Gesamtbild harmonisch ab. Ein Gewächshaus beherbergt Tomaten, Gurken und Chili.

Eva Haumann aus Altenhundem gehört zu den glücklichen Gewinnern bei der Aktion „LokalPlus sucht den schönsten Garten“. „Ich habe noch nie irgendwo mitgemacht und auch nicht damit gerechnet, dass unser Garten ausgewählt wird“, freut sich die 64-jährige Rentnerin bei der Übergabe eines 50-Euro-Gutscheins vom Naturgartencenter Kremer in Altenhundem.
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Mit viel Herzblut und Liebe eine Wohlfühloase geschaffen
Auf die Frage, wie sie ihre Liebe zu der Gartenarbeit entdeckte, antwortet sie lachend: „Ich glaube, man hat es in den Genen. Als wir vor 22 Jahren hier eingezogen sind, bestand der Garten aus Wiese, Zwetschgen- und Apfelbäumen. In Jahren schweißtreibender Arbeit haben wir mit viel Herzblut und Liebe nach und nach die Bereiche neu gestaltet.“

Zunächst sammelten sich viele Rosen an, begleitet von kleinen Gehölzen und vielen Stauden. Dabei wurde auch vermehrt an die Bienen gedacht und bewusst Rosen und Stauden mit einfachen Blüten gewählt. Die Steingartengestaltung mit Steinrosen umfasst mittlerweile sehr viele Hauswurz-Sorten. „Im Frühjahr präsentieren sie sich in unterschiedlichen, tollen Farbnuancen“, berichtet die engagierte Hobbygärtnerin.
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Mit viel Herzblut und Liebe eine Wohlfühloase geschaffen
Weitere Ideen und Inspirationen holt sie sich auf zahlreichen Gartenreisen. Vor drei Jahren entdeckte sie für sich ein neues Hobby, das Arbeiten mit Beton. Mittlerweile zieren etliche Betonskulpturen ihren Garten. Damit mehr Natürlichkeit in dem kühlen Beton entsteht, benutzt sie ein Torfbetongemisch.

Ehemann Günter ist quasi der „Mann fürs Grobe“. Mit dem Blick fürs Detail baute der 69-Jährige eine Ruinenwand zu einer Laube, die als Verweilort gerne mal zum Relaxen mit einem Glas Wein genutzt wird. „Die Steine für die Wand stammen aus dem Abriss einer alten Kaserne aus Kroatien“, berichtet der rüstige Rentner.
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Mit viel Herzblut und Liebe eine Wohlfühloase geschaffen
„Es gibt immer genug zu tun. Fertig wird man nie“, da sind sich die Eheleute einig. „Aber die Gartenarbeit bietet Entspannung, Ruhe und Kraft. Den Boden mit den Händen zu kultivieren, Pflanzen und Kräuter zu riechen, hat etwas Meditatives und gewinnt in der Hektik des Alltags immer mehr an Bedeutung. In der Stille des Abends seine Blicke schweifen zu lassen, sich an der Schönheit des Gartens zu erfreuen, das sind die Momente, die einen für die viele Gartenarbeit entschädigen.“
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