Melina Schöttes führt Gesamtwertung des Deutschlandpokals an

Skilanglauf


Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem von privat
Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem © privat

Oberhundem. Für die Skilangläufer, darunter auch Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem, hat am Wochenende, 11./12. Januar, der nächste Lauf des Deutschlandpokals im bayrischen Wald auf dem Programm gestanden. Der Wettbewerb war für sie von Erfolg gekrönt.


Nachdem die letzten Wettkämpfe im Jahr 2019 in Slowenien und Österreich für Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem nicht so erfolgreich wie erhofft verliefen, hatte sie über den Jahreswechsel, bei perfekten äußeren Bedingungen, ein zehntägiges Trainingslager in Ramsau am Dachstein absolviert.

Dass sich diese Vorbereitung gelohnt hat, zeigten die Leistungen am vergangenen Wochenende: Mit den Plätzen Eins und Zwei in der Damenklasse erkämpfte sich die 21-jährige die Führung in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals.
1,8 Sekunden fehlen zum Sieg
Am Samstag, 11. Januar, stand ein Prolog über 2,3 Kilometer in der freien Technik im Hohenzollern Skistadion am Grossen Arber auf dem Programm. Hier fehlten Melina am Ende 1,8 Sekunden zum Sieg in der Damenklasse. Somit belegte sie hinter der Thüringerin Katherine Sauerbrey, die in Lillehammer in diesem Winter ihren ersten Weltcupeinsatz in der Staffel hatte, Platz Zwei. Wie groß die Leistungsdichte war, zeigte, dass die besten vier Damen und Juniorenläuferinnen nach 2,3 Kilometern lediglich 2,1 Sekunden auseinander lagen.

Am Sonntag, 12. Januar, mussten 9,2 Kilometer auf der anspruchsvollen Kunstschneeloipe absolviert werden. Melina Schöttes konnte mit der viertbesten Gesamtzeit über diese Strecke die Damenklasse nach 23:00,4 Minuten vor Celine Riess aus Bayern für sich entscheiden.

Bereits am Wochenende, 17. bis 19. Januar, stehen die nächsten Wettkämpfe auf dem Programm. Melina Schöttes geht beim internationalen Dolomitenlauf in Österreich an den Start gehen. Am Freitag findet als Auftakt ein Sprint in der Innenstadt von Lienz statt, am Sonntag geht es dann über 42 Kilometer in der klassischen Technik durch Osttirol.
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