Med.-Camp zeigt Medizinstudierenden Karriere-Perspektiven im Kreis Olpe

Resonanz doppelt so groß wie bei Premiere


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Im Digitalen Facharzt- und Gesundheitszentrum in Olpe begrüßten die Vertreter des Kreises Olpe, der Hausarztpraxis Spieren & Kollegen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung die 14 Studierenden zum zweiten Med.-Camp im Kreis Olpe. von Kreis Olpe
Im Digitalen Facharzt- und Gesundheitszentrum in Olpe begrüßten die Vertreter des Kreises Olpe, der Hausarztpraxis Spieren & Kollegen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung die 14 Studierenden zum zweiten Med.-Camp im Kreis Olpe. © Kreis Olpe

Kreis Olpe. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat jetzt erneut ein Med.-Camp im Kreis Olpe stattgefunden. Eine Woche lang informierten sich 14 Medizinstudierende aus unterschiedlichsten Regionen in NRW und Hessen über die beruflichen Möglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte und lernten dabei den Kreis Olpe als attraktive und lebenswerte Region kennen.


Nahmen im Jahr 2025 noch sieben Interessierte am Med.-Camp teil, hat sich deren Zahl nun verdoppelt – ein Beleg für die Attraktivität der Veranstaltungsreihe und das Interesse an einer beruflichen Zukunft im Südsauerland. Organisiert wurde auch das zweite Med.-Camp vom Fachdienst Gesundheit des Kreises Olpe – unterstützt von der Ärzteschaft sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).

Eingeladen waren Studierende der Humanmedizin ab dem fünften Fachsemester, die den Kreis Olpe als möglichen zukünftigen Arbeits- und Lebensort kennenlernen möchten. Die Einladung richtete sich ausdrücklich auch an Studierende, die aus dem Kreis Olpe stammen oder die Region bereits kennen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen war es erneut gelungen, ein vielseitiges Programm zusammenzustellen, das Theorie und Praxis miteinander verbindet.

Diesmal Kliniken im Fokus

Ein Kernelement des Med.-Camps sind Hospitationen in Praxen und Kliniken. Im vergangenen Jahr standen Hausarztpraxen im Fokus, diesmal waren es die Kliniken im Kreis Olpe: das St.-Martinus-Hospital Olpe und das St.-Josefs-Hospital Altenhundem der GFO-Kliniken Südwestfalen sowie die Helios-Klinik in Attendorn. Auch das Hausarztzentrum Sauerland in Attendorn besuchten die Studenten.

„Beim Med.-Camp haben die Studierenden die Chance, hinter die Kulissen der medizinischen Versorgung im Kreis Olpe zu blicken, Fragen zu stellen und in unterschiedliche Fachrichtungen hineinzuschnuppern“, erklärt Rebecca Dienst vom Fachdienst Gesundheit des Kreises Olpe, die das Camp organisierte. Die Hospitationen zeigten auf, dass auch auf dem sogenannten Land das medizinische Knowhow und die technische Ausstattung eine hochqualifizierte Behandlung der Patienten ermöglicht.

Symbolfoto. von pixabay.com
Symbolfoto. © pixabay.com

Gleich zu Beginn des Med.-Camps besuchten die Studenten das Digitale Facharzt- und Gesundheitszentrum in Olpe. Inhaber Stefan Spieren öffnete nicht nur die Türen dieser besonderen Praxis, sondern stellte auch deren fortschrittliche, digitale Arbeitsweise vor.

Frank Japes, der Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Kreises Olpe, begrüßte die angehenden Medizinerinnen und Mediziner am ersten Tag und verwies darauf, dass „der Kreis neben der wunderschönen Landschaft und den netten Menschen eine Menge an beruflichen Perspektiven bietet. Wir wollen Ihnen den Kreis Olpe als starken Gesundheitsstandort präsentieren“.

Auf dem Programm stand außerdem der Besuch des neuen Gefahrenabwehrzentrums des Kreises Olpe. In der dortigen Rettungswache wurden unter anderem Einblicke in den Rettungsdienst des Kreises Olpe gewährt.

Ziel: Medizinische Versorgung auf dem Land sichern

Erneut spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle – sowohl mit Ärztinnen und Ärzten aus dem Kreis Olpe als auch mit Studierenden von verschiedenen Universitäten. Ein kostenfreies Freizeit- und Rahmenprogramm bot zudem Gelegenheit, die Region kennenzulernen.

Das Med.-Camp soll weiterhin jährlich stattfinden und damit langfristig zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum beitragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Unterkunft, Verpflegung, Mobilität vor Ort sowie alle Programmpunkte werden vollständig gefördert. Darüber hinaus lässt sich das Med.-Camp mit einer anstehenden Famulatur verbinden, etwa im Vorfeld oder im Anschluss an die Camp-Woche. Famulaturen im Kreis Olpe werden mit 400 Euro pro Woche (maximal 1.200 Euro) finanziell gefördert.

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