Mathe-Olympiade: 58 Schüler aus dem Kreis Olpe knobeln um die Wette
Regionalrunde am GymSL
- Kreis Olpe, 13.11.2025
- Schule & Bildung
- Von Lorena Klein
Kreis Olpe/Altenhundem. Rechnen, knobeln und um die Ecke denken: Für 58 Schülerinnen und Schüler der sechs Gymnasien aus dem Kreis Olpe hat am Mittwoch, 12. November, der Regionalwettbewerb der Mathe-Olympiade angestanden. Der Prüfungsort für die Teilnehmer war diesmal das Gymnasium der Stadt Lennestadt in Altenhundem.




Für sie ist Mathe mehr als ein Pflichtprogramm in der Schule. Denn mit den kniffligen Rätseln der Mathe-Olympiade haben sich die teilnehmenden Schüler ganz freiwillig und unabhängig vom regulären Unterricht beschäftigt.

Vom Rivius Gymnasium und St.-Ursula-Gymnasium aus Attendorn, dem St.-Franziskus-Gymnasium und Städtischem Gymnasium aus Olpe sowie vom Gymnasium Maria Königin und dem GymSL aus Lennestadt haben insgesamt 390 Schüler bei den jeweiligen Schulrunden mitgemacht. 60 von ihnen qualifizierten sich für die Regionalrunde auf Kreisebene, zwei der Schüler konnten am Tag des Wettbewerbs nicht teilnehmen.

Für die Aufgaben in der ersten Runde hatten die Schüler noch unbegrenzt Zeit und durften diese auch zu Hause lösen. Runde zwei hatte jedoch Klausurcharakter: Maximal drei Stunden lang durften sich die Schüler am Mittwochvormittag mit den drei neuen Aufgaben befassen, die je nach Jahrgangsstufe unterschiedliche Schwierigkeitsgrade hatten. Um 12 Uhr hieß es dann: Abgabe.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen, zubereitet vom Cafeteria-Team des GymSL, und einem buntem Workshop-Programm konnten die rauchenden Köpfe erst einmal wieder abkühlen – während die Lehrer der einzelnen Schulen die Klausuren korrigierten. Im Foyer wurden zum Abschluss die Ergebnisse verkündet.

Für Max Schneider (5. Klasse) vom Städtischen Gymnasium Olpe und Yeva Mohorychova (7. Klasse) vom Gymnasium Maria Königin geht die mathematische Reise weiter: Sie haben die beiden ersten Plätze erreicht und sich somit für die Landesrunde qualifiziert. Von insgesamt 30 möglichen Punkten hat Max 27 Punkte und Yeva 25 Punkte geholt.
20 Schüler konnten sich über einen zweiten Platz freuen, außerdem gab es 36 Drittplatzierte. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde vom jeweiligen Lehrer der Schule, danach durfte der sogenannte „Krabbeltisch“ inspiziert werden. Zahlreiche Geschenke von Bällen bis zum Chemielabor lagen dort bereit und jeder Schüler durfte sich einen der Preise aussuchen.
Dr. Michael Wagener, Koordinator der Mathe-Olympiade am GymSL und Regionalkoordinator für den Kreis Olpe, erklärte: „Bei der Mathe-Olympiade geht es darum, die Schüler für Mathe zu begeistern. Und vor allem, die Experten auch weiter dabei zu behalten.“ Die Förderung des MINT-Bereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sei sehr wichtig, so der Mathelehrer.
Am 21. Februar 2026 findet in Münster die Landesrunde statt – mit Max und Yeva als Vertreter für den Kreis Olpe. Dann geht es darum, wer sich für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert.
