Kriegsgräberfürsorge: Theo Melcher bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes
Mitgliederversammlung in Olpe
- Kreis Olpe, 04.10.2026
- Verschiedenes
Kreis Olpe. Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Olpe im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) hat kürzlich im Olper Kreishaus stattgefunden – kombiniert mit einer Informationsveranstaltung für Förderer des Verbands. Jeweils einstimmig wurden die Vorstandsmitglieder des VDK-Kreisverbands Olpe bestellt.

Vorsitzender bleibt Landrat Theo Melcher, die Geschäftsführung obliegt weiterhin Daniel Jacob. Zu Beisitzern wurden Matthias Reißner, Kajo Jung und Markus Bröcher bestellt.




Jens Effkemann, Regionalgeschäftsführer des Bezirksverbands Arnsberg, berichtete über die Arbeit des VDK auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene. Beatrix Balzar, ehrenamtliche Mitarbeiterin und Mitglied im Bezirksvorstand, hielt einen Vortrag über ihre Reise nach Russland und die Suche nach dem Todesort und Grab ihres Großvaters, der im Zweiten Weltkrieg in Russland gefallen war. Die Erläuterungen verdeutlichten die große Bedeutung der Arbeit des Volksbundes insbesondere bei der Recherche nach den Schicksalen von Kriegsgefallenen.

Der VDK-Kreisverband Olpe plant, die Wanderausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?!“ zu präsentieren. Ort, Anlass und die mögliche Einbindung von Zielgruppen wie Schulklassen sollen nun geklärt werden. Ferner fiel der Blick auf ein Benefizkonzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr, das 2028 in Olpe stattfinden soll. Weitere Informationen werden rechtzeitig an die Öffentlichkeit gegeben.

Zum VDK
„Gemeinsam für den Frieden“ ist das Motto des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Unter diesem Leitgedanken und im Auftrag der Bundesregierung widmet sich die humanitäre Organisation der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und deren Gräber zu pflegen.
Dem Motto fühlt sich der Kreisverband Olpe ebenfalls verpflichtet und fördert das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt sowie die Mahnung zum Frieden. Mit der Hilfe von Kommunen und Vereinen, insbesondere der Schützengemeinschaften, gilt ein Augenmerk des Kreisverbands der Akquise von Spendengeldern, um die Arbeit des Volksbunds zu unterstützen, der zu 70 Prozent auf Spenden angewiesen ist.
