Kreis Olpe stellt zwei neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge in Dienst

GM- statt OE-Kennzeichen


Benedikt Tillen, Kfz-Beauftragter der Rettungswache Lennestadt, Fachdienstleiter Patrick Becker, Landrat Theo Melcher, David Brieden, Leiter der Rettungswache Lennestadt, Gisbert Lörler, Kfz-Beauftragter der Rettungswache Olpe, und Marco Hardenacke aus der Projektgruppe zur Beschaffung der neuen Fahrzeuge (von links). von Kreis Olpe
Benedikt Tillen, Kfz-Beauftragter der Rettungswache Lennestadt, Fachdienstleiter Patrick Becker, Landrat Theo Melcher, David Brieden, Leiter der Rettungswache Lennestadt, Gisbert Lörler, Kfz-Beauftragter der Rettungswache Olpe, und Marco Hardenacke aus der Projektgruppe zur Beschaffung der neuen Fahrzeuge (von links). © Kreis Olpe

Kreis Olpe. Zwei neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) verstärken ab Januar den Rettungsdienst des Kreises Olpe. Sie werden an den Rettungswachen in Olpe und Lennestadt stationiert. Die beiden VW Touareg verfügen über Allradantrieb und Luftfederung.


Ihre Ausstattung wurde speziell an die Bedürfnisse des Rettungsdienstes im Kreis Olpe angepasst – dafür sorgte eine Projektgruppe aus Mitarbeitenden des Fachdienstes Brand- und Bevölkerungsschutz/Rettungsdienst. Die ohnehin umfangreiche Ausstattung wird ergänzt um ein Sonografiegerät und eine Reanimationshilfe.

Bisherige Fahrzeuge als Reserve

Nach letzten Anpassungen treten die Fahrzeuge ihren Weg zu den Rettungswachen an. Dort können sich die Rettungskräfte mit der Fahrzeugtechnik vertraut machen, bevor die neuen NEF ab Januar im täglichen Dienst eingesetzt werden. Die bisherigen, sieben Jahre alten NEF der Wachen in Olpe und Lennestadt können dank guter Pflege als Reserve weiter genutzt werden.

Ungewöhnlich sind die Kennzeichen der neuen Fahrzeuge: Bekanntlich ist der Kreis Olpe derzeit – nach dem Cyberangriff auf den Dienstleister Südwestfalen-IT – auf die Unterstützung des Oberbergischen Kreises angewiesen, um Fahrzeuge zulassen zu können. Das betrifft auch die Kreisverwaltung selbst: Auch die Notarzt-Einsatzfahrzeuge wurden im Nachbarkreis zugelassen und tragen nun GM-Kennzeichen.

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