Kreis Olpe hält an strengen Regeln für Osterfeuer fest

„Gefährdungslage ist weiterhin hoch“


  • Kreis Olpe, 02.03.2026
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  • Von Nils Dinkel
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Symbolfoto. von Google Gemini/Foto mit KI erstellt
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Kreis Olpe. Der Kreis Olpe hat inzwischen Stellung zu den verschärften Auflagen für Osterfeuer wegen der Afrikanischen Schweinepest bezogen. „Generell möchten wir nochmal hervorheben, dass der Kreis Olpe versucht, in den Restriktionszonen möglichst viel ‚Normalität‘ für die Bürger zuzulassen. Wir ermöglichen, was wir können“, so Holger Böhler von der Pressestelle des Kreises Olpe.


Aufgrund der aktuellen Vorgaben zur ASP-Bekämpfung und der jeweiligen Risikoeinschätzung seien die Osterfeuer – je nach Lage – nur unter bestimmten Auflagen möglich. „Die Auflagen berücksichtigen sowohl das hohe öffentliche Interesse an der Eindämmung der ASP-Seuche als auch das Interesse an der Durchführung der Osterfeuer. Der Kreis versucht, die Auflagenerfüllung so praktikabel wie möglich zu gestalten“, so Böhler.

Rückfragen zur Umsetzung der Maßnahmen könnten per Tel. 0 27 61/8 18 99 sowie per E-Mail: aspinfo@kreis-olpe.de gestellt werden. Dem Kreis sei bislang eine Absage – das Osterfeuer an der Kirchhundemer Kreuzbergkapelle – mitgeteilt worden.

Der finanzielle Aufwand für die Veranstalter könne nicht in jedem Einzelfall beziffert werden. „Aufgrund der Eigenart jedes Osterfeuers dürften mehr oder weniger schwankende Kosten für die Veranstalter entstehen. Die Kosten entstehen nach unserer Einschätzung für die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Absperrmaßnahmen“, so Böhler.

Verhältnismäßigkeit berücksichtigt

Bei den Auflagen werde stets die Verhältnismäßigkeit berücksichtigt. „Sofern von den Veranstaltern alternative Maßnahmen mit gleicher Wirkung dargelegt werden können, werden diese selbstverständlich geprüft“, erläutert der Kreis-Pressesprecher.

Der Kreis schätzt die ASP-Gefährdungslage weiterhin als hoch ein. Die jüngsten Funde außerhalb des Kerngebiets im Hochsauerlandkreis und im Kreis Siegen-Wittgenstein hätten einmal mehr die hohe Gefährdungssituation belegt. „Daher sind Auflagen entsprechend der jeweiligen Risikoeinschätzung notwendig“, so der Kreis Olpe.

Erste Osterfeuer im Kreis Olpe sind bereits abgesagt worden. Mehr dazu lest ihr hier.

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