Am Sonntag, 24. Juli, setzte die Polizei zwischen 12 und 20 Uhr acht Beamte ein, die mit Geschwindigkeitsmessanlagen, drei Krads (unter anderem ein Provida-Krad) und einem Zivilfahrzeug aktiv waren. Beteiligt war auch ein Radarwagen des Kreises Olpe. An Stellen, an denen Geschwindigkeitsmessungen technisch weniger gut möglich sind, wurden Raser im Hinblick auf Verstöße gegen Streckenverbote (Überholverbot) überprüft.
Auf der K 13 im Bereich Dumicke waren 21 Verwarngelder und sechs Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen fällig. Die "Tagesschnellsten" wurden im Tempo-70-Bereich mit 123 beziehungsweise 111 Stundenkilometern gemessen. Auf der K 18 im Bereich Fahlenscheid mussten drei Kradfahrer ein Verwarngeld zahlen, und auch hier gab es drei Anzeigen. Der schnellste gemessene Raser wurde hier ebenfalls mit 111 km/h bei erlaubten 70 Kilometern pro Stunde erwischt. Ein Kradfahrer aus Kirchhundem wurde zudem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Das Provida-Krad erwischte auf der B 55 (Griesemert) ein Krad mit 150 bei erlaubten 100 km/h. Auch hier wurde eine Anzeige gefertigt. Dazu kamen acht Anzeigen wegen Überholen im Überholverbot und fünf Verwarngelder wegen anderer Verkehrsverstöße.
In den Nachmittagsstunden wurde intensiv die laut Polizei "besonders beliebte Strecke im Bereich Lenscheid" überwacht. Vier der acht Anzeigen wegen Überholens im Überholverbot handelten sich Kradfahrer an dieser Stelle ein. Letztlich wurden an dem Aktionstag noch eine erhebliche Anzahl an Maßnahmen gegen die Führer von PKW getroffen. (LP)