Die Klassenvereinigung der 420er (Uniqua) hat die Teilnehmer der WM Anfang September im italienischen San Remo nominiert. Mit Kim Fernholz vom Yacht-Club Lister ist auch eine heimische Seglerin dabei. Zur Qualifikation für die WM fuhr die Sauerländerin jetzt mit ihrer Steuerfrau Frederike Westphalen nach Kiel zur Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft.
Unter 114 teilnehmenden Booten schaffte es das Damen-Duo auf den 20. Platz. Die finale Qualifikation fand zwei Wochen später in Warnemünde statt. Dort erreichten die beiden Mädchen Platz elf von 53. „Man muss sich fürs Segeln entscheiden“, bringt Kim Fernholz ihren Erfolg auf eine kurze Formel. Ihr sei bewusst, dass sie und ihre Steuerfrau nur als Team Erfolg haben könnten und daher gut zusammen funktionieren müssten. Den Winter habe sie daher wochenweise in Barcelona im Trainingslager verbracht.
Ein Aufwand, der sich ganz offensichtlich gelohnt hat. Kim Fernholz ist erst im letzten Jahr von der Optimisten-Klasse in die Zwei-Mann-Jugendjolle 420er gewechselt. Auf Grund ihrer guten Leistungen im Optimisten konnte sie direkt in den Kader einsteigen.
Anteil an ihrer erfolgreichen sportlichen Entwicklung haben auch ihre Eltern: So freut sich insbesondere Kims Vater Uwe Fernholz. Dieser nahm gerade erst an der Masters WM der Finn-Dinghys teil und konnte sich dort in der vorderen Hälfte des Gesamtfeldes positionieren. (LP)