Ketteler-Cardijn-Jugend feiert Gottesdienst zum Thema „Sehbehinderung“
Gefühl des Blindseins nachempfinden
- Kreis Olpe, 26.07.2022
- Verschiedenes
Benolpe. Die Ketteler-Cardijn-Jugend des KAB Bezirksverbandes Olpe/Siegen feierte vor kurzem einen Gottesdienst zum Thema „Sehbehinderung“ mit anschließendem Informationsaustausch vor der Kirche.

In seiner Predigt ging KAB Bezirkspräses Pfarrer Reinhard Lenz auf die Probleme von Menschen mit Sehbeeinträchtigung ein. Auch für „normal sehende Menschen“, so Lenz, gebe es für bestimmte Personengruppe Situationen, in denen sie nicht alles sehen können und auf fremde Hilfe angewiesen sind.




In den Fürbitten wurde ebenfalls in besonderer Weise für die blinden und sehbehinderten Menschen gebetet. Nach der Kommunion folgte ein kurzer Impuls im Anliegen.

Nach dem Gottesdienst gab es vor der Kirche die Möglichkeit eines Informationsaustausches mit sehbehinderten Menschen. Mit einem Langstock und verschiedenen Simulationsbrillen konnten unterschiedliche Augenerkrankungen simuliert werden. Über ein Leitsystem (auf dem Bürgersteig an der Straße vor der Kirche) konnten die Sehenden nachempfinden, wie sich eine blinde oder sehbehinderte Person anhand dieser Hilfen orientieren kann.
Erst jetzt wurde dem einen oder anderen Kirchbesucher deutlich, wie wichtig die „weißen Platten“ auf der Straße für Menschen mit Sehbehinderung sind. Kirchhundems Bürgermeister Björn Jarosz und die Leiterin des Caritas-Zentrum Kirchhundem, Karolin Schmidt, zeigten sich bei dem Thema sehr interssiert.

Bürgermeister Jarosz nahm auch Tipps und Verbesserungsvorschläge im Bezug auf die Barrierefreiheit in der Gemeinde Kirchhundem an. Karolin Schmidt wird die an dem Tage gesammelten Erfahrungen mit in ihre Arbeit aufnehmen.
Die Ketteler-Cardijn-Jugend des KAB Bezirksverbandes Olpe/Siegen bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei der Bäckerei Tröster für die Spende des Waffelteigs. In Zukunft wird die Ketteler-Cardijn-Jugend des KAB Bezirksverbandes Olpe/Siegen an verschiedenen Orten weitere Informationstage und Gottesdienste zum Thema „Sehbehinderung“ und „Blindheit“ gestalten.
