Kantersieg für den FC Finnentrop in der Frauen-Landesliga

FC Finnentrop - SF Westfalia Hagen 12:0 (5 :0)


Denise Käsler im Vorwärtsgang – die sechsfache Torschützin nimmt nunmehr Rang Zwei in der Torjägerliste ein. von privat
Denise Käsler im Vorwärtsgang – die sechsfache Torschützin nimmt nunmehr Rang Zwei in der Torjägerliste ein. © privat

Finnentrop. Das hatten im Vorfeld selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Mit einem Torfestival im Dutzend fertigte der FC Finnentrop die abstiegsbedrohten Gäste aus Hagen ab. Die Landesligisten siegten mit 12:0 vor heimischen Publikum.


Die Heimmannschaft war in allen Belangen überlegen gewesen. FC-Trainer Efti Douros: „Mit Verweis auf das umkämpfte Hinspiel im Ischelandstadion habe ich bei der Teambesprechung nochmals eindringlich vor diesem schwer zu bespielenden Gegner gewarnt. Die Umsetzung durch meine Spielerinnen war dann wirklich klasse, insbesondere im ersten Durchgang.“ 

In der ersten Halbzeit dauerte es zwar 20 Minuten, bis der FC Finnentrop die Führung erzielte, aber die Leistung war von der ersten Minute an top. Lauf- und spielfreudig wurde die Westfalia unter Dauerdruck gesetzt. Das 1:0 durch Denise Käsler war der Türöffner. Noch bis zum Pausenpfiff erhöhten Jackie Gutwein (27. Minute), Eva Hochstein (29.) und Denise Käsler (41., 44.) auf 5:0.
Starke Defensiv-Leistung des FCF
Sicherlich mehr als nur eine Vorentscheidung. Auch in der zweiten Halbzeit verpufften alle Offensivbemühungen des Gastes schon vor der torgefährlichen Zone. FC-Torhüterin Lena Mues verlebte einen geruhsamen Nachmittag. Ihre Kollegin im Westfalia-Tor dagegen hatte alle Hände voll zu tun. Der FC Finnentrop blieb torhungrig.

Chancen wurden praktisch im Minutentakt herausgespielt. Die Treffer im zweiten Durchgang erzielten Sophie Gunkel (49.), Denise Käsler (54., 61.), Steffi Feibel (63.), nochmals Denise Käsler (65.), Alexa Becker (67.) und Janine Ridder (80.). Alleine die überragende Denise Käsler steuerte ein halbes Dutzend Treffer zum 12:0 Erfolg bei. Insbesondere ihr letztes Tor war das Eintrittsgeld wert.

Nach Flanke von Jackie Gutwein netzte sie per Flugkopfball unhaltbar ein. Das sieht man nicht alle Tage. Das zufriedene Heimpublikum sparte nach Spielende auch nicht mit Applaus für eine gelungene Darbietung des gesamten Teams.
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