KAB im Kreis Olpe unterstützt die Initiative „Lieferkettengesetz“

Ausstellung in Saalhausen


Die KAB im Kreis Olpe unterstützt die Initiative „Lieferkettengesetz“. von privat
Die KAB im Kreis Olpe unterstützt die Initiative „Lieferkettengesetz“. © privat

Saalhausen/Kreis Olpe. Die KAB im Kreis Olpe unterstützt mit einer Ausstellung in der Pfarrkirche in Saalhausen die Initiative „Lieferkettengesetz“. Seitdem auf dem Weg von den Produktionsstätten in Asien Millionen von Schutzmasken verschwunden seien, wisse in Deutschland fast jeder, was eine Lieferkette ist.


„Aber bei der Lieferkette geht es nicht nur um die Sicherheit der Lieferung, sondern auch um die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen all derer, die in den Produktions- und Lieferprozess der gehandelten Waren eingebunden sind“, teilt die KAB mit. Um diese Frage geht es bei einer Ausstellung und Veranstaltung, zu der die KAB Olpe/Siegen nach Saalhausen einlädt.

„Zunächst einmal stehen seit einigen Tagen sechs Roll Ups in der Kirche St. Jodokus, die mithilfe von Bildern und Texten die Lebenssituation der Benachteiligten in aller Welt schildern und der Frage nachgehen, was wir damit zu tun haben“, erklärt die KAB. Fast 100 Initiativen und Organisationen aus dem ganzen Bundesgebiet hätten sich zur „Initiative Lieferkettengesetz“ zusammengeschlossen, darunter bekannte Namen wie Misereor, Ver.di, BDKJ, Kindermissionswerk Die Sternsinger, Erzbistum Paderborn, Evangelische Kirche von Westfalen, KAB, kfd, Kolping, KLJB und Pax Christi.

„Sie alle fordern von der Politik, ein Lieferkettengesetz zu verabschieden, damit in der gesamten Lieferkette Menschenwürde und Gerechtigkeit beachtet werden“, teilt die KAB mit.
Kirche täglich geöffnet
Die KAB lädt Gemeindemitglieder und Interessierte einerseits ein zum Besuch der Ausstellung in der Kirche an der Winterberger Straße ein. Sie ist täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr. Auch zum Gottesdienst und zur anschließenden Einführung in die Ausstellung am Freitag, 19. Juni, ab 18 Uhr ist eingeladen. Um Abstand wird – gemäß den geltenden Regeln – sowohl im Gottesdienst als auch bei der Ausstellung gebeten.

Die Ausstellung richtet sich an alle Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen gesetzlichen Rahmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards engagieren möchten. Sie gibt Einblicke in Menschenrechtsverstöße und Umweltschäden in den Lieferketten unserer Alltagsprodukte, zeigt Veränderungsmöglichkeiten durch ein Lieferkettengesetz auf und weist auf die bundesweite Initiative Lieferkettengesetz hin.

Mit der Ausstellung in Plakatform kann niedrigschwellig im Gemeindehaus zum Thema „Wirtschaft und Menschenrechte“ informiert werden oder die Plakate können in die Bildungsarbeit in Schule und Gemeinde eingebunden werden. Die Roll Ups können bei Interesse bis Anfang September beim Bezirksverband Olpe/Siegen per E-Mail: info@kab-olpe-siegen.de Tel.: oder 0 27 61/9 44 60 ausgeliehen werden.
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