Jäger im Kreis engagieren sich für Artenschutz

Vielfältige Aktionen im ganze Jahr


Feldhasen werden regelmäßig gezählt. von Willi Rolfes/Djv
Feldhasen werden regelmäßig gezählt. © Willi Rolfes/Djv

Kreis Olpe. In der Kreisjägerschaft Kurköln Olpe wird Artenschutz großgeschrieben. Jägerinnen und Jäger hegen und pflegen selbstständig und aus eigenen Mitteln die Kulturlandschaft. „Pflege und Erhalt unserer Landschaft liegen uns besonders am Herzen“, betont Karl-Josef Fischer, Vorsitzender der Kreisjägerschaft.


Das bezeugen viele Beispiele. „Ob Müllsammelaktionen, das Anbringen von Nistkästen oder das Anlegen von Blühstreifen und Feldholzinseln - wir fördern eine artgerechte Biotopgestaltung“, so Fischer weiter.
Jagd als gelebter Naturschutz
Der 3. März ist Tag des Artenschutzes. Was leisten Jägerinnen und Jäger für den regionalen Artenschutz? Die Liste ist lang, denn Jagd ist nach Auffassung der Jäger gelebter Naturschutz. Biotopverbessernde Maßnahmen sind genauso wichtig wie die intensive Bejagung des Raubwildes, die Eindämmung von Wildkrankheiten oder die Hasenzählung im Frühjahr und Herbst.

Wildtierfreundlich und nachhaltig sind beispielsweise das Anlegen und die Pflege von artgerechten Lebensräumen an Waldrändern und Hecken. Wichtig sind dort beerentragende Sträucher, Wildobstbäume und Kräuter. Denn sie sorgen für Nahrungsvielfalt für das Niederwild. Gleichzeitig liefern sie Blüten für Insekten.
Fressfeinde bejagen
Feldhase, Waldschnepfe und Co. werden zusätzlich durch die Bejagung ihrer Fressfeinde von Jägern geschützt. Auch das leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. „Viele Faktoren müssen beachtet werden. Deswegen sind unsere Maßnahmen so vielseitig. Wir schaffen und erhalten Ruhezonen genauso wie Äsungs- und Deckungsflächen, denn auch das ist Jagd“, berichtet der Vorsitzende.

„Gemeinsam mit unseren Partnern der Vereinbarung über Naturschutz und Landschaftspflege im Kreis Olpe sowie der Naturschutzbehörde des Kreises Olpe werden regelmäßig Maßnahmen der Natur- und Landschaftspflege abgestimmt und angegangen“, so Karl-Josef Fischer weiter.
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