Informationsveranstaltung für Arbeitgeber zu psychischen Erkrankungen


Symbolfoto. von Pixabay.com
Symbolfoto. © Pixabay.com

Kreis Olpe. Wenn Beschäftigte psychisch erkranken, hat das in der Regel auch Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis. Daher lädt das Bündnis gegen Depressionen Olpe-Siegen-Wittgenstein zu einer Informationsveranstaltung für Arbeitgeber zu psychischen Erkrankungen ein, die am Dienstag, 12. September, um 14.30 Uhr im Sitzungszimmer 1 des Kreishauses in Olpe, Westfälische Straße 75, beginnt.


Im Umgang mit Betroffenen herrscht bei Arbeitgebern vielfach Unsicherheit. Gründe dafür sind unter anderem fehlendes Wissen über psychiatrische Krankheitsbilder sowie über Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Hier setzt die Veranstaltung an, um in mehreren Kurzreferaten kompakt über die Problematik zu informieren und Fragen zu beantworten. Neben Informationen über psychische Erkrankungen mit dem Fokus auf Depressionen liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung darauf, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber den Weg zurück in den Arbeitsprozess gesundheitsfördernd begleiten können.

Häufig gestellte Fragen in diesem Zusammenhang sind: Was sind die möglichen Symptome einer Depression? Wie ist der medizinische Erkenntnisstand über dieses Krankheitsbild? Wie sind die Behandlungsmethoden? Wie kann der Weg zurück in den Arbeitsprozess gestaltet werden? Was kann der Arbeitgeber tun? Womit muss der Arbeitgeber rechnen? Welche Auswirkungen hat die Feststellung einer Schwerbehinderung auf diesen Prozess?

Vortrag geplant

Petra Lütticke, Psychiatriekoordinatorin des Kreises Olpe, eröffnet die Informationsveranstaltung. Es folgt ab 14.40 Uhr ein Vortrag „Arbeit als Genesungsfaktor/ Stellenwert von Arbeit“ von Simon Tump, psychologischer Psychotherapeut und Leitender Psychologe der GFO-Kliniken Südwestfalen, mit Informationen zu psychischen Erkrankungen (Schwerpunkt Depressionen).

Nach einer Pause informieren ab 15.40 Uhr Claudia Rueda und Daniela Nowak vom Integrationsfachdienst für die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe über mögliche Unterstützungsleistungen des Integrationsfachdienstes. Anschließend erklärt Karim Khalladi vom Fachservice Schwerbehinderung des Kreises Olpe das Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung.

Erfahrungsbericht aus Arbeitgebersicht

Einen Erfahrungsbericht aus Sicht des Arbeitgebers gibt ab 16.30 Uhr Marc Langel, betriebliches Gesundheitsmanagement des Attendorner Unternehmens Viega GmbH & Co. KG. Ab 16.45 Uhr folgt der Punkt „Fragen, Austausch und Gespräch“.

Der Sitzungsraum 1 im Kreishaus Olpe ist mit einer induktiven Höranlage ausgestattet sowie barrierefrei erreichbar. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten bis zum 8. September bei der Behindertenbeauftragten und Psychiatriekoordinatorin des Kreises Olpe, Petra Lütticke, Tel.:0 27 61/8 13 32, E-Mail: p.luetticke@kreis-olpe.de.

Artikel teilen: