IG Metall Olpe auch in der Corona-Krise „sehr gut unterwegs“
Delegiertenversammlung
- Kreis Olpe, 23.08.2020
Olpe. Die IG Metall in Olpe ist nach wie vor sehr gut unterwegs. Dies stellte der 1. Bevollmächtigte André Arenz auf der jüngsten Delegiertenversammlung heraus.




„Um die finanzielle Entwicklung der Geschäftsstelle Olpe braucht man sich auch in der Corona-Krise derzeit keine Sorgen machen“, erklärte André Arenz bei der Vorstellung des Geschäfts- und Kassenberichts. Allerdings habe man im Juni 2020 etwas weniger Mitglieder gezählt als im gleichen Monat des Vorjahres. Es sei deshalb dringend geboten, neue Auszubildende für die IG Metall zu gewinnen.


Um für die IG Metall zukunftssichernde Strukturen in der Jugend zu erhalten und zu stärken, bietet die IG Metall Olpe auch gemeinsame Begrüßungsrunden sowie betreute Aktionen für die neuen Auszubildenden an. Vom 28. September bis zum 2. Oktober findet zudem die dezentrale Aktionswoche „Organice Solidarity Week“ statt. „Während dieser Woche wollen wir sowohl persönlich als auch in Livestream-Form in die Betriebe und die Wohnzimmer der Nation senden, um die IG Metall sichtbar zu machen“, kündigte Klaudia Tichy an.
André Arenz forderte die Arbeitgeber auf, sich angesichts der anstehenden Tarifrunden ernsthaft mit einer 4-Tage-Woche zu befassen: „Die damit einhergehende Arbeitszeitverkürzung kann helfen, Arbeit neu zu verteilen und damit Beschäftigung zu sichern. Die Unternehmen können hierdurch Produktivitätssteigerung, zufriedene Mitarbeiter und eine Senkung der variablen Kosten erreichen. Die Arbeitnehmer können neben der Arbeitsplatzsicherheit auch Entlastung erfahren oder den fünften Tag zur Qualifikation zu nutzen.“
Eine reduzierte Arbeitszeit könnte hierfür Ressourcen schaffen – sowohl hinsichtlich Qualifikation wie auch für Investitionen. Notwendig ist zudem ein Entgeltausgleich. „Die Lasten können nicht allein von den Beschäftigten getragen werden“, so André Arenz.
