Herzwoche: Ärzte der KHS referieren über Bluthochdruck und Schlaganfall

„Herz unter Druck“


Die Chef- und Oberärzte der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen referieren über Themen, die ausschlaggebend für Herzerkrankungen sind. von privat
Die Chef- und Oberärzte der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen referieren über Themen, die ausschlaggebend für Herzerkrankungen sind. © privat

Olpe/Lennestadt. Etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck; in der Gruppe der ab 65-jährigen sind es bei beiden Geschlechtern sogar fast zwei Drittel, so das RKI. Damit ist Bluthochdruck die häufigste Volkskrankheit im Erwachsenenalter in Deutschland.


Dabei ist Bluthochdruck einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder den Verschluss der Beingefäße. Männer sind in der Gruppe der unter 65-Jährigen häufiger betroffen. Viele Menschen mit Bluthochdruck wissen nichts von ihrer Erkrankung, so dass oftmals erst die schwerwiegenden Folgen eines unbehandelten Hochdrucks Betroffene zum Arzt führen. Es steht deshalb außer Frage: Jeder sollte seinen Blutdruck kennen und spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte der Blutdruck regelmäßig gemessen werden.

Chef- und Oberärzte halte Vorträge

Unter dem Leittitel „Herz unter Druck“ finden die diesjährigen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November statt. Auch die Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen (KHS) beteiligt sich wieder daran. An den beiden Krankenhausstandorten Olpe und Lennestadt werden dazu Veranstaltungen angeboten, zu denen die Chefärzte PD Dr. Frank van Buuren, Dr. Martin Asbach und Dr. Martin Bischopink sowie die Oberärzte Andrzej Wierucki, Diana Giebeler-Mitrea und Dr. Gerd Müller referieren werden. Geplant sind Vorträge zu folgenden Themen:

  • Ursachen und Diagnose der arteriellen Hypertonie
  • Folgen des Bluthochdrucks für Herz- und Gefäße
  • Medikamentöse Therapiemöglichkeiten und Einfluss des Bluthochdrucks auf die Lunge


„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, das Wissen im Bereich von Herzerkrankungen auch in der allgemeinen Bevölkerung weiter zu verbessern“ erklärt PD Dr. Frank van Buuren, Chefarzt der Medizinischen Klinik und der Kardiologie am St. Martinus-Hospital (SMH), sein Anliegen. „Auf Dauer kann der unbehandelte Blutdruck tödlich sein: Es drohen Schlaganfall und Hirnblutung, Herzinfarkt, Herzschwäche und Nierenversagen. All das sind vermeidbare Folgen.“

Lebensstiländerung schafft Abhilfe

Meistens entsteht Bluthochdruck durch das Zusammenwirken von Erbanlagen, Alter, Geschlecht und ungünstigen Lebensstilfaktoren wie: Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung und hoher Kochsalzkonsum, Alkoholkonsum und Stress. Eine Änderung des Lebensstils und eine konsequente medikamentöse Therapie können die Krankheit entscheidend beeinflussen.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, allen Referenten Fragen zu stellen. Die Veranstaltung findet zu folgenden Terminen statt:

  • Olpe: Donnerstag, 18. November, 18 Uhr, Kolpinghaus, Kolpingstr. 14, 57462 Olpe
  • Lennestadt: Donnerstag, 25. November, 19 Uhr, Konferenzraum St. Josefs-Hospital, Uferstr. 7, 57368 Lennestadt.
Info

Der Eintritt ist kostenfrei, es gilt die 2G-Regel. Anmeldungen sind aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Plätzen dringend erforderlich. Interessenten für Olpe melden sich bitte per Tel.: 02761/852283, Interessenten für Lennestadt melden sich bitte per Tel.: 02723/6061205. Eine Anmeldung per E-Mail, ist unter Angabe von Ort, Termin sowie Vor- und Nachname möglich, bei s.scholz-klapp@hospitalgesellschaft.de

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