Hensel investiert 20 Millionen Euro in Zweigwerk in Würdinghausen
Fertigungskapazität wird verdoppelt
- Kreis Olpe, 09.03.2023
- Wirtschaft
Würdinghausen/Altenhundem. Hensel verdoppelt die Fertigungskapazitäten am Zweitstandort in Würdinghausen. Dafür nimmt das Unternehmen mit Hauptsitz in Altenhundem in den kommenden 18 Monaten einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand.


„Mittlerweile haben die Fertigungskapazitäten für Energieverteilersysteme aus Kunststoff ihr Limit erreicht. Mit dem Ausbau des seit 50 Jahren bestehenden Zweigwerkes am Standort Würdinghausen, der Renovierung des Bestandsgebäudes und einer Verdoppelung der bisher bestehenden Fertigungsfläche auf rund 8.000 Quadratmeter werden die notwendigen Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen“, teilt das Unternehmen mit.





Dazu werden in den nächsten eineinhalb Jahren mehr als 20 Millionen Euro in modernste Gebäudetechnologie, Maschinenpark und Logistik investiert. Auch eine großflächige Dachsolaranlage zur Vermeidung von CO2 und zur Reduktion der Stromkosten gehört dazu. Damit setzt Hensel auf weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.



Der neu entstehende Anbau mit einer Hallenhöhe von zwölf Metern wird zudem mit einer energieeffizienten Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die neue Fertigungshalle soll über ein unterirdisches Technikgeschoss mit Sprinkleranlage verfügen und mit 3 x 12,5 Tonnen Brückenkränen bestückt sein.

Die dort im Drei-Schicht-Betrieb tätige Belegschaft soll sukzessive ausgeweitet werden. Die Zufahrt zum Fabrikgelände erfolgt zukünftig vom Gewerbegebiet „Neue Wiese“ und nicht mehr von der Ortsmitte Würdinghausen aus.

Hensel ist nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren deutlich zweistellig gewachsen. Das Unternehmen profitiere von erheblichen Investitionen in Industrie, Gewerbe und Infrastruktur sowie von seiner zunehmenden internationalen Präsenz in Europa und Asien. Aktuell beschäftigt Hensel in Deutschland und in zehn ausländischen Tochtergesellschaften fast 1.000 Mitarbeiter.
