Großes Interesse am Informationstag des Netzwerk Demenz

Angehörige fanden qualifizierte Ansprechpartner


Esther Sagafe, Leitung Caritas Tagespflege Finnentrop, sprach zum Thema Demenz in der Familie. von privat
Esther Sagafe, Leitung Caritas Tagespflege Finnentrop, sprach zum Thema Demenz in der Familie. © privat

Finnentrop. Anlässlich des Welt-Alzheimertages fand im Begegnungszentrum Bamenohl eine Infoveranstaltung zum Thema Demenz statt. Eingeladen hatten die Akteure des Netzwerk Demenz Attendorn und Finnentrop, ein Zusammenschluss von Fachkräften aus den unterschiedlichen Einrichtungen und Diensten der Region.


Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop, Dietmar Heß, referierte Dr. Bruno Reifenrath, Chefarzt der Geriatrie in der Helios Klinik Attendorn, zum Thema „Diagnostik und Therapie der unterschiedlichen Demenzformen“.

Esther Sagafe, Pflegedienstleitung der Caritas Tagespflege Bamenohl informierte, zum Umgang mit Menschen mit Demenz im Alltag. Demenz belastet die ganze Familie. Je mehr Informationen man zu den Auswirkungen der Erkrankung hat, desto besser kann man sich auf die damit verbundenen Veränderungen im Zusammenleben einstellen. Mit zahlreichen Tipps konnte sie auf die Fragen der Zuhörer eingehen.
 von privat
© privat
Frank Decker, Pflegedienstleitung der Caritas Sozialstation Attendorn, erläuterte die unterschiedlichen Möglichkeiten der Finanzierung von Betreuungs- und Pflegeleistungen durch die Pflegeversicherung.

Im Anschluss konnte Silvia Reinecke, Sprecherin der Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz, „ADele“, ihre, seit 2018 bestehende Gruppe vorstellen. Sie machte Mut, sich nicht zu isolieren, sondern den Austausch mit anderen Betroffenen und mit den Experten in der Region zu suchen. Die Gruppe trifft sich jeden letzten Dienstag im Monat von 18 bis 19 Uhr im Begegnungszentrum Bamenohl, Bamenohler Str. 59, Finnentrop.
Artikel teilen: