GFO Kliniken Südwestfalen: Endoskopie-Management verbessert Versorgung

Neue Koordinationsstelle verkürzt Wartezeiten und steigert Patientenzufriedenheit


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Ein neues Endoskopie-Management an den GFO Kliniken Südwestfalen soll u.a. helfen, Wartezeiten zu verkürzen. von GFO Kliniken Südwestfalen
Ein neues Endoskopie-Management an den GFO Kliniken Südwestfalen soll u.a. helfen, Wartezeiten zu verkürzen. © GFO Kliniken Südwestfalen

Olpe/Lennestadt. Kürzere Wartezeiten, reibungslose Abläufe und eine persönliche Betreuung von der Terminvergabe bis zur Untersuchung: Mit der neu geschaffenen Stelle der Endoskopie-Managerin verbessern die GFO Kliniken Südwestfalen die Patientenversorgung. Die bundesweit bislang einmalige Stelle übernimmt Carolin Sinzig, Endoskopie-Managerin am St. Martinus-Hospital Olpe und am St. Josefs-Hospital Lennestadt. Ihr Ziel: Struktur schaffen, Ressourcen sinnvoll einsetzen und Patientinnen und Patienten Sicherheit geben.


Im Mittelpunkt steht die individuelle Betreuung. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme werden relevante Informationen gezielt abgefragt, um Dringlichkeit und Bedarf gegebenenfalls durch den Arzt einschätzen lassen zu können.

„Das Wichtigste ist, dass wir individuell auf die Patienten eingehen können. Diese Stelle wurde genau dafür geschaffen“, erklärt Sinzig. Auf dieser Basis werden Termine koordiniert, bei Bedarf Rücksprachen mit ärztlichem Personal gehalten und Untersuchungen standortübergreifend geplant.

Ein spürbarer Erfolg zeigt sich bei den Wartezeiten. Ermöglicht wird eine kürzere Wartezeit durch den Überblick über beide Standorte und eine flexible bedarfsorientierte Terminvergabe. „Ich habe die Übersicht über unsere Standorte in Olpe und Lennestadt und kann so auf die Möglichkeiten der Patientinnen und Patienten genau abgestimmte Termine anbieten“, so Sinzig.

Fundiertes Zeitmanagement

Grundlage der Planung ist eine kontinuierliche Datenanalyse. Die Untersuchungszeiten werden regelmäßig gesichtet und dienen als Basis für eine realistische Termin- und Ressourcenplanung. „Das ist keine Planung nach Bauchgefühl, sondern fundiertes Zeitmanagement – davon profitieren Patient:innen und Mitarbeitende gleichermaßen“, betont die Endoskopie-Managerin.

Neben Effizienz spielt auch Kommunikation eine zentrale Rolle. Viele Patient:innen empfinden endoskopische Untersuchungen als belastend oder angstbesetzt. Feste Ansprechpartner, klare Abläufe und verständliche Erklärungen sorgen hier für Entlastung.

Die bundesweit bislang einmalige Stelle der Endoskopie-Managerin an den GFO Kliniken übernimmt Carolin Sinzig. von GFO Kliniken Südwestfalen
Die bundesweit bislang einmalige Stelle der Endoskopie-Managerin an den GFO Kliniken übernimmt Carolin Sinzig. © GFO Kliniken Südwestfalen

Die Kontinuität in der Betreuung schaffe Vertrauen und nehme vielen die Unsicherheit. Regelmäßige Rückmeldungen und kurze Kommunikationswege erhöhen deutlich die Patientenzufriedenheit. Patientenrückmeldungen werden zeitnah im Team besprochen und fließen in die täglichen Abstimmungen mit ein.

Beitrag zur verlässlichen Patientenversorgung

Die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Standorten ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Einheitliche Abläufe, standortübergreifende Personalplanung und der regelmäßige Austausch sorgen für Stabilität im gesamten Prozess.

Für Carolin Sinzig ist ihre Aufgabe mehr als Organisation: Es ist ein Beitrag zu einer modernen, empathischen und verlässlichen Patientenversorgung. Oder wie sie selbst sagt: „Gute Versorgung heißt auch, den Patientinnen und Patienten zuzuhören und als Team hinter ihnen zu stehen.“

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