Geförderter Glasfaserausbau im Kreis Olpe schreitet voran

Im April erste Aktivierungen


Glasfaser-Leitungen. von Deutsche Glasfaser/M. Wissen
Glasfaser-Leitungen. © Deutsche Glasfaser/M. Wissen

Kreis Olpe. Im Rahmen des öffentlich geförderten Glasfaserausbaus im Kreis Olpe werden die Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen. Die Deutsche Glasfaser informiert in einer Pressemitteilung über den aktuellen Ausbaustand in den geförderten Gebieten.



Im Mai 2021 startete der Tiefbau in Attendorn. Dort und in Wenden, Drolshagen und Olpe befindet sich der Ausbau inzwischen in den letzten Zügen. Mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten und der Abnahme durch die Städte und Gemeinden wird bis Ende 2023 gerechnet. Die Backbone-Anbindung ist fertigstellt und die Hauptverteiler in den Kommunen wurden bereits bis Ende 2022 aufgestellt.

Der Ausbau in Kirchhundem hat im Herbst 2022 begonnen und wird planmäßig fortgeführt. In Lennestadt hat der Tiefbau im Februar 2023 begonnen, für Finnentrop ist der Baustart aller Voraussicht nach im Juli 2023 geplant.

Die ersten Aktivierungen starten in Wenden voraussichtlich im April. Danach folgen die Kommunen Drolshagen, Olpe und Attendorn. Mit den Eigentümern, die sich für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, wird rechtzeitig Kontakt aufgenommen. Die Aktivierungen in Kirchhundem und Lennestadt werden voraussichtlich im ersten Quartal 2024 starten. Die Kunden in Finnentrop müssen sich bis zum zweiten Quartal 2024 gedulden.

Der Bund fördert die Beseitigung der weißen Flecken mit rund 37,8 Millionen Euro und das Land Nordrhein-Westfalen gibt rund 30,3 Millionen Euro dazu. Die Städte und Gemeinden erbringen einen finanziellen Eigenanteil von rund 7,5 Millionen Euro, damit die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist. Zu unterscheiden vom geförderten Ausbau ist der eigenwirtschaftliche Ausbau, den Netzbetreiber auf eigene Rechnung vornehmen, wenn es sich wirtschaftlich lohnt.

Artikel teilen: