Geflügelpest hat seit Anfang März NRW erreicht
Neue Geflügelhaltungen dem Veterinäramt melden
- Kreis Olpe, 13.03.2021
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Kreis Olpe. Der Kreis Olpe weist daraufhin, dass die Geflügelpest seit Anfang März nun auch mit mehreren Ausbrüchen NRW erreicht hat. In den Kreisen Gütersloh, Paderborn und Minden ist das Virus nach vermehrten Todesfällen in Enten und Hühnerhaltungen nachgewiesen worden.


Nachdem die Seuche Ende des vergangenen Jahres vermehrt bei Wildvögeln in einigen norddeutschen Bundesländern aber auch in den Niederlanden aufgetreten war, ist sie nun in den westfälischen Haustierbeständen angekommen.





Aufgrund der Entwicklung der Seuchenlage hat das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), das Risiko des Eintrags der Erkrankung in Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen als hoch eingestuft. Daher weist das Institut vorsorglich darauf hin, dass die Aufstallung von Freilandgeflügel eine wirksame Methode ist, eine Viruseinschleppung in die Geflügelbestände zu verhindern.

Nicht nur für die in jüngster Zeit gestiegene Zahl der Mobilstallhaltungen sei eine besondere Herausforderung, sondern auch die im Frühjahr in der Regel zunehmende Zahl an neuen Hobbyhaltungen.

Die Verantwortlichen appellieren neue Geflügelhaltungen – auch und vor allem bei nur wenigen Tieren - dem Veterinäramt und der Tierseuchenkasse zu melden und die gesetzlichen Impfpflichten beim Geflügel zu beachten. Das helfe, eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus sicher von anderen Erkrankungen abzugrenzen, sie zu erkennen und einen Ausbruch frühzeitig einzudämmen. Auffälliges Verhalten und Totfunde bei Wildvögeln sollten umgehend den Veterinärbehörden zur Bergung und Untersuchung gemeldet werden.

Weitere Informationen dazu finden Interessierte in den Merkblättern des Fachverbandes Mobilstallhaltung und der Landwirtschaftskammer, die auf den Internetseiten des Kreises Olpe www.kreis-olpe.de eingesehen werden können.


