Frauen der SG Wenden können in Uelzen voll und ganz überzeugen

10 Kilometer-Straßenlauf


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Obwohl die SG Wenden auf drei Athleten verzichten musste, darunter auch auf Johanna Pulte, so konnte sich das Abschneiden im niedersächsischen Uelzen dennoch sehen lassen. von privat
Obwohl die SG Wenden auf drei Athleten verzichten musste, darunter auch auf Johanna Pulte, so konnte sich das Abschneiden im niedersächsischen Uelzen dennoch sehen lassen. © privat

Wenden/Uelzen. Insgesamt waren für die deutschen Meisterschaften im 10 Kilometer-Straßenlauf Lauf im niedersächsischen Uelzen über 750 Meldungen eingegangen, so viele wie schon lange nicht mehr bei nationalen Titelkämpfen. Doch nicht nur in der Breite, auch in der Spitze war das Feld herausragend besetzt, sodass sich Trainer und Athleten im Vorfeld gegen die Profis des deutschen Laufsports in Einzel- und Mannschaftswertung keine großen Chancen ausgemalt hatten. Mit einem Aufgebot von insgesamt zwölf Athleten war die SG Wenden angetreten. Verletzungs- bzw. krankheitsbedingt musste die der Verein auf Judith Hacker, Marco Giese und Johanna Pulte verzichten.


Dass am Ende doch dreimal Edelmetall zurück ins Sauerland gebracht werden konnte, lag vor allen Dingen an den starken Frauen der W 35-45. In der Teamwertung erreichten Steffi Osthoff, Christel Dörschel und Verena Schneider den ersten Platz, obwohl sie mit ihren jeweiligen Laufleistungen nicht ganz zufrieden waren: Steffi Osthoff, die außerdem noch in der W35 die Bronzemedaille gewinnen konnte, erreichte in 38:53 Minuten das Ziel.

Steffi Osthoff (vorne) und Christl Dörschel. von privat
Steffi Osthoff (vorne) und Christl Dörschel. © privat

„Ich hätte mir zugetraut, eine Minute schneller zu sein, aber ich war durch eine Erkältung ausgebremst. Dass es noch für eine Zeit unter 39 Minuten reicht, hätte ich heute Morgen nicht gedacht.“ Auch Christl Dörschel, die sich in der W45 den Vize-Titel sichern konnte, hat seit mehr als zwei Wochen mit einer hartnäckigen Erkältung und den für Ende Oktober recht warmen Bedingungen zu kämpfen.

„Eigentlich wollte ich nur noch Gesundheitssport machen“

Verena Schneider hatte sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. „Eigentlich wollte ich nur noch Gesundheitssport machen“, hatte die ehemalige 3.000 Meter-Hindernis Läuferin im Vorfeld gescherzt. Zumal zu Hause ihre drei Jungs im Alter von zwei bis sieben Jahren auch nicht allzu viele Trainingseinheiten zulassen. Ihr Ziel, unter 40 Minuten zu bleiben, verpasste sie mit einer Zeit von 40:06 Minuten knapp.

Dass sie diese Marke unterbieten konnte, freute die nächste SG-Läuferin Sandra Clemens sehr: in 39:27 Minuten absolvierte sie die fünf Runden zu jeweils zwei Kilometern durch die Uelzener Innenstadt. Genauso wie Rebecca Huckestein, die nach 42:41 Minuten das Ziel erreichte, freut sie sich auf die kommende Saisonpause.

Gemischte Gefühle bei den Männern

Diese steht auch bei den laufenden Triathleten Jonas Hoffmann und Simon Hochstein an. Jonas Hoffmann war der schnellste SG-Athlet. Seine Zeit von 30:18 Minuten bedeutete in dem starken Teilnehmerfeld letztlich nur Rang 25. Da er sich zum Ziel gesetzt hatte, auf der schnellen Strecke und mit der guten Konkurrenz die 30-Minuten Marke zu unterbieten, war er am Ende mit seiner tollen Zeit nicht ganz zufrieden.

Simon Huckestein wurde in der letzten Woche ebenfalls durch eine Erkältung ausgebremst. „Die Beine waren top, aber ich habe einfach nicht genug Sauerstoff in die Muskulatur bekommen“ kommentiert er frustriert seine Zeit von 32:13 Minuten.

Im Gegensatz zu Jonas Hoffmann und Simon Hochstein waren Fabian Jenne und Frederik Wehner mit ihrer Leistung zufrieden gewesen. von privat
Im Gegensatz zu Jonas Hoffmann und Simon Hochstein waren Fabian Jenne und Frederik Wehner mit ihrer Leistung zufrieden gewesen. © privat

Rundum zufriedene Gesichter sah man hingegen bei Fabian Jenne und Frederik Wehner. Der U23-Athlet Wehner schafft in 30:49 Minuten erstmals den Sprung unter die 31 Minuten: „Heute habe ich mich richtig gut gefühlt. Es war ein tolles Rennen in einer tollen Konkurrenz. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden.“ Auch Fabian Jenne konnte in 31:03 Minuten eine neue persönliche Bestleistung erzielen und blickt nun sehr optimistisch auf die kommenden Crosslauf Veranstaltungen

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