Flaggen als potentielle Gefahr

Straßen.NRW fordert sichere Anbringung von Fanartikeln am Auto


In Frankreich beginnt am 10. Juni die Fußball-EM, die den Verkauf von Fanartikeln wieder in die Höhe schießen lassen dürfte. von Symbol © spiritofamerica / lia
In Frankreich beginnt am 10. Juni die Fußball-EM, die den Verkauf von Fanartikeln wieder in die Höhe schießen lassen dürfte. © Symbol © spiritofamerica / lia

Egal, Fähnchenhalter an den Seitenscheiben, Stoffüberzieher auf Rückspiegeln, Magnettafeln auf Autotüren oder Tankdeckel-Überzüge: Alle Fanartikel, die zur Fußball-Europameisterschaft an den Autos angebracht werden, sollten vor Fahrtantritt auf ihren festen Sitz kontrolliert werden. Darauf weist der Landesbetrieb Straßen.NRW hin.


Besonders, wenn es auf die Autobahnen von NRW geht, sollten sich die Autofahrer davon überzeugen, dass beispielsweise die Fahnenstangen nicht schon kleine Risse oder Bruchstellen haben oder Stoffüberzüge nur noch am „seidenen Faden" hängen, fordert der Landesbetrieb: „Wenn sich die Fanartikel bei hohen Geschwindigkeiten lösen, gefährden sie vor allem den Hintermann, wenn sie auf die Windschutzscheibe oder das Helmvisier fliegen.“ Der Verlust der Fanartikel bedeute gleichzeitig zusätzlichen Reinigungsaufwand für die Straßenwärter von Straßen.NRW: Bei der EM vor vier Jahren hätten diese „mehrere tausend abgebrochene Fahnen und andere Artikel in Nationalfarben aus den Straßengräben fischen und entsorgen“ müssen. (LP)
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