Finanzamt Olpe bei Grundsteuer auf der Zielgeraden
Service der Finanzverwaltung wirkt
- Kreis Olpe, 29.10.2023
- Verschiedenes
Kreis Olpe. Für 97 Prozent der Grundstücke im Zuständigkeitsbereich des Finanzamts Olpe ist bereits eine Grundsteuererklärung abgegeben bzw. ein Schätzbescheid erlassen worden.

„Der Service der Finanzverwaltung hat die Bürger tatkräftig unterstützt: digital, telefonisch und persönlich. Unsere Serviceangebote kommen bei den Menschen an“, so Martin Wiggen, Dienststellenleiter der Finanzbehörde.
Das Finanzamt Olpe liegt bei der Umsetzung der Grundsteuer-Reform auf der Zielgeraden. Für rund 93 Prozent der Grundstücke im Zuständigkeitsbereich liegen die Erklärungen vor, weitere rund 4 Prozent wurden bisher geschätzt.

Das zeigt, die Finanzverwaltung und auch das Gemeindeamt waren gut auf die Aufgabe vorbereitet, die der Bund ihnen mit seiner Reform übertragen hatte. Die Finanzämter im Land arbeiten gezielt darauf hin, dass den Kommunen im Jahr 2024 die Grundlagen in Form der Grundsteuermessbeträge für die Berechnung und Festsetzung der Grundsteuer vorliegen.
/p>/span>/p>/span>„Dem Service und der Ansprechbarkeit der Kollegen kam mit dem Beginn der Grundsteuerreform eine besondere Bedeutung zu. Wir haben damit gerechnet, dass die Eigentümer bei der Erstellung der Grundsteuererklärung einen höheren Unterstützungsbedarf haben könnten“, so Wiggen.

Durch die Angebote auf allen Kanälen seien die Bürger jederzeit bestmöglich unterstützt worden. Dies zeige sich an den Nutzerzahlen online, an der Hotline und vor Ort. Dafür haben die nordrhein-westfälischen Finanzämter frühzeitig mehr Personal aufgebaut, insgesamt wurden in den vergangenen landesweit rund 380 Regierungsbeschäftigte für die Grundsteuerstellen eingestellt.
Weiterhin wurde eine Grundsteuer-Hotline und ein vielfältiges Service-Angebot eingerichtet sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu gehören auch die landesweit sechs Millionen Informationsschreiben, die vor Beginn der Abgabefrist – dem 1. Juli 2022 – an die betroffenen Bürger verschickt wurden.
Mehr als fünf Millionen Zugriffe verzeichnete der zentrale Onlineauftritt http://www.grundsteuer.nrw.de. Hinzu kommen noch über 8,2 Millionen Zugriffe auf das eigens eingerichtete Geodatenportal.

Auch die auf Youtube bereitgestellten Elster-Ausfüllanleitungen wurden rund zwei Millionen Mal aufgerufen und haben so bei der Abgabe der Erklärung geholfen. „Die Menschen im Kreis Olpe sind besonders online-affin, das zeigt sich auch daran, dass über 89 Prozent ihre Grundsteuererklärungen online einreichten“, sagt Martin Wiggen.
Direkte Nachfragen sind weiterhin möglich: An den 104 lokalen Grundsteuer-Hotlines im ganzen Land, in jedem Finanzamt, wurden innerhalb der Servicezeiten knapp 1,9 Millionen Anrufe entgegengenommen. Auch im kommenden Jahr, 2024, werden die Grundsteuer-Experten erreichbar sein.
Die Bearbeitung der Grundstücksfälle wird weiter vorangetrieben. Im nächsten Schritt werden die unbebauten Grundstücke und im Anschluss die verbleibenden Fälle geschätzt. Auch nach einer Schätzung bleiben das Finanzamt bei der Feststellung des Grundsteuerwertes aktiv.
Die betroffenen Personen sind trotz Schätzung weiterhin verpflichtet, eine Erklärung zur Feststellung der Grundsteuerwerte abzugeben.
