Fastenzeit zur Ernährungsumstellung nutzen: Bewusster essen
Heilpraktikerin rät zu Frühjahrsputz im Körper
- Kreis Olpe, 14.02.2018
Kreis Olpe. Zwischen Winter und Frühjahr lädt die Fastenzeit zur inneren Einkehr ein. Für Heilpraktikerin Sabine Rögele ist intelligentes Fasten ein wertvoller Beitrag zur Steigerung der Abwehrkräfte, für eine bessere Gesundheit und für ein Plus an Lebensqualität. Die Wege dahin sind so vielfältig wie die individuellen Bedürfnisse der Menschen. Die Heilpraktikerin rät: Jetzt ist die beste Zeit für eine Ernährungsumstellung.




Aber jetzt beginnt die Fastenzeit. Die 40 Tage zwischen Winter und Frühling bieten die Chance für einen Frühjahrsputz im Körper und eine Umstellung falscher Ernährungsgewohnheiten. Es ist der ideale Zeitpunkt zu entschlacken und sich von der mitunter barocken winterlichen Ernährungsweise zu verabschieden, rät Rögele. Hormonell schaltet der Körper jetzt vom Winter- in den Sommermodus. Ein Indiz dafür ist die Frühjahrsmüdigkeit. Die Leber versucht verstärkt, Giftstoffe los zu werden. Hühnchen, Fisch, Tomaten, Champignons, Sellerie, Spargel, Chinakohl und grüner Tee helfen ihr beim Entgiften.

Bei zu hohen Harnsäurewerten und einer Neigung zu gichtartigen Beschwerden bietet sich die Fastenzeit für eine purinarme Ernährung an. Hier kann der konsequente Verzicht auf Fleisch, Fisch und Alkohol schon nach kurzer Zeit zu einem deutlich gesteigerten Wohlbefinden führen.
„Es gibt viele unterschiedliche Arten des Fastens“, erklärt Sabine Rögele. Weiter sagt sie: „Nur eine langfristige Umstellung der Ernährung wird auf Dauer den gewünschten Effekt haben.“ Ihr Fazit: Die Fastenzeit ist der beste Zeitpunkt, sich Ernährungsgewohnheiten bewusst zu machen. Wer die eigene Ernährung nachhaltig und dauerhaft umstellen will, findet bei Ärzten oder Heilpraktikern Rat und Unterstützung.
