„Facelifting“ für die Staumauer

Listertalsperre: Sanierung des Bruchsteinbauwerks auf drei Jahre angelegt


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Die Sanierung der Mauerfugen erfolgt bei Bruchsteinmauern wie der Listerstaumauer im Trockenspritzverfahren. von s: Ruhrverband
Die Sanierung der Mauerfugen erfolgt bei Bruchsteinmauern wie der Listerstaumauer im Trockenspritzverfahren. © s: Ruhrverband

Der Ruhrverband hat jetzt mit den Vorarbeiten zur grundlegenden Sanierung der Bruchsteinmauer der Listertalsperre begonnen, die in den Jahren 1910 und 1911 errichtet wurde. In einem ersten Schritt werde die Mauer auf einem Drittel ihrer Länge eingerüstet. Das teilt der Ruhrverband mit, der die Sanierung der Staumauer auf drei Jahre angelegt hat.


Ab Mitte August sollen in einem rund 15 Meter breiten Streifen unterhalb der Mauerkrone alle Fugen ausgestemmt, lockere Steine verankert, die Fläche gestrahlt und nach dem Vornässen im Trockenspritzverfahren neu verfugt werden. Die Köpfe der einzelnen Steine würden abschließend durch Sandstrahlen freigelegt, um den „markanten Charakter des Bruchsteinmauerwerks“ zu erhalten, erläutert Stefan Klahn, stellvertretender Betriebsleiter des Talsperrenbetriebs Süd des Ruhrverbands. „Der Sanierungsbereich liegt auf der so genannten Luftseite der Mauer, also zur Biggetalsperre hin, und ist wegen des schwankenden Stauspiegels der Biggetalsperre immer wieder dem wechselhaften Sauerländer Wetter ausgesetzt“, sagt Klur. „Deshalb hat der Zahn der Zeit in diesem Bereich besonders an der Mauer genagt, die ja immerhin über 100 Jahre alt ist.“
250.000 Euro für ersten Bauabschnitt
Für den ersten Bauabschnitt, der ein Drittel der Mauerbreite umfasst, hat der Ruhrverband in diesem Jahr eine Investition von rund 250.000 Euro veranschlagt. Die gesamte Maßnahme wird sich voraussichtlich über drei Jahre erstrecken. In diesem Zeitraum müssen mehr als 2.500 Quadratmeter Bruchsteinmauerwerk instandgesetzt und über 20 Kilometer Mauerfugen neu erstellt werden. (LP)
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