Ein Hoch auf die Jüngsten der Gesellschaft - ihr wart spitze!

Kerstin Sauer: Meine Helden 2021


  • Kreis Olpe, 31.12.2021
  • Verschiedenes
  • Von Kerstin Sauer
    Profilfoto Kerstin Sauer

    Kerstin Sauer

    Redaktion


    E-Mail schreiben
Topnews
Monatelang waren die Schulen geschlossen. Eine Herausforderung für alle Betroffenen. von Pixabay.com
Monatelang waren die Schulen geschlossen. Eine Herausforderung für alle Betroffenen. © Pixabay.com

Kreis Olpe. Es sind die Geschichten von Menschen, die sich einsetzen, die im Jahr 2021 etwas Besonderes getan und Spuren hinterlassen haben. Es sind auch besondere Ereignisse und Projekte, an die wir uns erinnern. Die Mitarbeiter der LokalPlus-Redaktion haben einige dieser Geschichten in besonderer Erinnerung. Wir stellen sie exemplarisch in unserer kleinen Serie „Geschichten, die uns bewegt haben“ vor.


Meine persönlichen Helden 2021? Ganz eindeutig die Kinder und Jugendlichen - angefangen beim kleinsten Kindergartenkind bis hin zum Schüler kurz vor dem Abschluss. Denn das sind diejenigen, denen monatelang das Meiste abverlangt wurde – und die alle Entscheidungen der Politik klaglos hingenommen, sich an die Auflagen und Regeln gehalten haben.

Widerstandslos auf dem Abstellgleis

Oder habt ihr schon ein Kind, einen Jugendlichen gegen die Coronamaßnahmen protestierend durch die Straßen ziehen sehen? Nein. Die jungen Leute waren die ersten, die im März 2020 weggesperrt wurden. Monatelanges Distanzlernen, das Schüler wie Lehrer – in welcher Form auch immer – toll gemeistert haben.

Kaum Kontakte, Großeltern und Freunde auf Abstand, Hobbys gestrichen. Und als die Impfungen – zuerst für Kinder ab zwölf, jetzt auch für die Kleinsten ab fünf Jahren – freigegeben waren, haben viele von ihnen mehr Verantwortung übernommen als viele andere und haben sich impfen lassen.

Kinder, Schulen, Familien an der Grenze

Mehrfach haben wir bei LokalPlus über die Entscheidungen der Politik, über Schulen, Jugendliche und die Belastung für Familien berichtet. Eine harte Zeit für alle. Besonders aber für die Jüngsten unserer Gesellschaft. Machbar war alles nur durch den unfassbaren Einsatz von Familien, Kindergärten und Schulen, die die jungen Menschen im Alltag durch diese Zeit gebracht haben und dabei selbst an ihre Belastungsgrenzen gingen.

Welche Langzeitfolgen und -auswirkungen das alles haben wird steht in den Sternen. Ich jedoch wünsche allen nur das Beste – und vor allem für die jungen Leute hoffe ich, dass 2022 endlich besser, endlich „normaler“ wird.



Artikel teilen: