DRK im Kreis Olpe erweitert Angebot der heilpädagogische Frühförderung

Finnentroper Motopädie Hegener unter dem Dach des DRK


  • Kreis Olpe, 16.10.2018
  • Von Barbara Sander-Graetz
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    Redaktion

DRK Geschäftsführer Daniel Gerk (links) und Kirsten Gräwe (rechts) von der DRK Frühförderstelle „Impuls“ freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Motopädin Anne Hegener. von Barbara Sander-Graetz
DRK Geschäftsführer Daniel Gerk (links) und Kirsten Gräwe (rechts) von der DRK Frühförderstelle „Impuls“ freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Motopädin Anne Hegener. © Barbara Sander-Graetz

Kreis Olpe/Finnentrop. Das Angebot der heilpädagogischen Frühförderung durch das DRK im Kreis Olpe ist ab dem 1. September durch eine Kooperation mit der Praxis für Mototherapie von Anne Hegener in Finnentrop erweitert worden.


„Die Fachkompetenz von Anne Hegener steht uns im Rahmen der heilpädagogischen Frühförderung für Kinder ab sofort zur Verfügung“, freut sich  DRK Geschäftsführer Daniel Gerk. „Außerdem übernehmen wir die verwaltungstechnischen Aufgaben für Anne Hegener.“

Wer jetzt zum Telefon greift und die Nummer von Anne Hegener wählt, landet bei der DRK-Geschäftsstelle in Olpe und hat somit immer einen direkten Ansprechpartner, auch wenn die Motopädin in einer Behandlung ist. „Das gilt auch für Informationen und Anmeldungen zu allen Sportangeboten für Kinder und Erwachsene“, erklärt Anne Hegener.
Neuer Baustein
Für das DRK ist die Motopädie ein wichtiger Baustein im Angebot der heilpädagogischen Frühförderung.  „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, macht Kirsten Gräwe, Ansprechpartnerin beim DRK, deutlich. „Mit unserer Frühförderstelle ,Impuls´ wollen wir den Eltern eine Anlaufstelle und einen Ansprechpartner bieten, wenn es zu Fragen oder Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung ihres Kindes kommt.“

Das Angebot der heilpädagogischen Frühförderung richtet sich an Kinder mit Entwicklungsrisiken, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen im geistigen, körperlichen oder seelischen Bereich oder Kinder, die eine Behinderung haben oder von einer Behinderung bedroht sind. Die Frühförderstelle betreut Kinder von Geburt an bis zum Schuleintritt. „Wir unterstützen, begleiten und beraten die Eltern, um gemeinsam mit ihnen bestmögliche Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen zu schaffen und die Stärken und Kompetenzen ihres Kindes aufzudecken und zu nutzen“, macht Kirsten Gräwe deutlich.

Das Angebot soll zukünftig zu einer interdisziplinären Frühförderung, bestehend aus einer umfangreichen Diagnostik sowie heilpädagogischen, psychologischen, ärztlichen und medizinisch-therapeutischen Maßnahmen, ausgebaut werden. „So bieten wir alle Angebote für Familien aus einer Hand an“, sagt Kirsten Gräwe.
Vernetzung ermöglicht Begleitung
Hinzu kommt eine weitreichende Vernetzung mit Einrichtungen, wie Kindertageseinrichtungen und Offene Ganztagsschulen des DRK im gesamten Kreis. „Ich bin daher immer im direkten Kontakt zu den Erzieherinnen und anderen Personen, die die Kinder auf ihrem Weg begleiten“, macht Kirsten Gräwe den Vorteil der kurzen Wege deutlich.

Auf diesem Level bewegt sich auch das Angebot von Anne Hegener. „Nach Rücksprache mit den Eltern kann meine Arbeit nicht nur in den großzügigen Bewegungsräumen meiner Praxis stattfinden, sondern auch nach Absprache als mobile Förderung in den Kindergärten.“

Weitere Informationen erteilt wochentags von 8 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr Kirsten Gräwe unter Tel.: 02722/929024 oder über die Praxis für Mototherapie von Anne Hegener unter Tel.: 02721/715594.
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