Das LokalPlus-Weihnachts-ABC: Q wie Quatember

Weihnachtsbegriffe kurz erklärt


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Weihnachts-ABC bei LokalPlus von pixabay / Grafik: Ralph Schneider
Weihnachts-ABC bei LokalPlus © pixabay / Grafik: Ralph Schneider

Kreis Olpe. Was hat der Eierpunsch mit Weihnachten zu tun? Warum küsst man sich unter dem Mistelzweig? Und was bedeutet Urbi et orbi? Bis zum zweiten Weihnachtstag (26. Dezember) stellen wir jeden Tag einen Weihnachts-Begriff im LokalPlus-Weihnachts-ABC vor. Wir wünschen allen Lesern eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit!


Q... wie Quatember

„Nach Asche, Pfingsten, Kreuz, Luzei, gedenke, dass Quatember sei“ – so lautet ein alter Merkspruch, der in manchen Kalendern oder Messbüchern noch heute abgedruckt wird. Ausformuliert meint man mit den sogenannten Quatember-Tagen die bestimmten Wochen nach Aschermittwoch – also die Fastenzeit vor Ostern – nach Pfingsten, nach der Kreuzerhöhung (14. September) und nach Sankt Luzia (13. Dezember).

„Vier Zeiten“

Das Wort Quatember hat seinen Ursprung im Lateinischen und leitet sich ab von quattuor temporum, das bedeutet „vier Zeiten“. Die Termine werden alljährlich von den Bischofskonferenzen festgelegt. Sie fallen annähernd auf den Beginn der Jahreszeiten und weihen diese ein.

Die christlichen Tage gehen auf das frühe Mittelalter zurück und sind in ihrem ursprünglichen Sinn dem Fasten und dem Gebet gewidmet. Damit wollen die Menschen zeigen, dass sie dankbar sind für die guten Dinge, die Gott ihnen gegeben hat.

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