Damen der HSG Lennestadt-Würdinghausen beenden Saison auf Abstiegsplatz

Auswärtsniederlage


Die Damenmannschaft der HSG Lennestadt-Würdinghausen. von privat
Die Damenmannschaft der HSG Lennestadt-Würdinghausen. © privat

Lennestadt. Bei den Handballdamen der HSG Lennestadt-Würdinghausen ist es am Samstag, 6. Mai, um alles gegangen. Am Ende reichten die Bemühungen nicht aus.


Mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen TG Voerde in Ennepetal bei Hagen hätte man den Tabellenkeller verlassen und an der SG Evingsen-Ihmert vorbeiziehen können. Im Hinspiel hatte die HSG einen Sieg verzeichnet.

Diesen enormen Druck und Nervosität spürte man jedoch den Handballerinnen an. Die Damen der TG Voerde, die sicher im Mittelfeld der Tabelle stehen, konnten direkt in den Anfangsminuten durch ihre zweite Welle auf 9:2 wegziehen. Durch eine Auszeit nach den ersten 15. Minuten konnte Trainer Sebastian Schulte seine Mannschaft beruhigen und neu aufstellen, sodass man sich Tor für Tor wieder herankämpfen konnte auf ein 12 zu 9.

Wunder bleibt aus

Das Bild der zweiten Halbzeit war wiederum ein anderes. Die HSG machte zu viele eigene Fehler und blieb oft im Duell mit der Torhüterin der TG Voerde sieglos. So setzte sich die Heimmannschaft wieder langsam und sicher ab. Am Ende war es eine klare und verdiente Niederlage.

Im Umkehrschluss bleibt also das kleine Wunder aus und die HSG Lennestadt-Würdinghausen Damen beenden die Saison 2022/2023 der Bezirksliga Süd auf den letzten Tabellenplatz und sind somit erster Abstiegskandidat. „Nun heißt es Wundenlecken, die Saison reflektieren und sich nach einer handballfreien Zeit wieder voll und ganz ins Training stürzen“, teilt die HSG Lennestadt-Würdinghausen mit.

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