Cyberangriff auf zentralen IT-Dienstleister: Angreifer wollten Lösegeld

Ransomware eingesetzt


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Symbolfoto. von pexels.com
Symbolfoto. © pexels.com

Südwestfalen/Kreis Olpe. Bei dem in der Nacht zu Montag, 30. Oktober, festgestelltem Cyberangriff (LokalPlus berichtete) auf einen zentralen IT-Dienstleister in Siegen kam laut Polizei sogenannte „Ransomware“ (zu deutsch Erpresser-Software) zum Einsatz. Die Angreifer hatten das Ziel, Lösegeld zu fordern. Kontakt zur Tätergruppe besteht laut Polizei derzeit nicht.


„Dies bestätigt nun die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW)“, heißt es in einer Medieninformation. Betroffen sind nach bisherigem Erkenntnisstand der Polizei insgesamt 72 Kommunen, vornehmlich in Südwestfalen.

Der betroffene IT-Dienstleister bediene sich nunmehr auch externer Hilfe und stehe mit weiteren Netzwerkpartnern, wie etwa dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), in Kontakt. „Zur Wiederherstellung des Systems werden alle Ressourcen genutzt“, so die Polizei. Ebenso arbeite das zuständige Polizeipräsidium Dortmund mit Hochdruck an den Ermittlungen.

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