Corona-Selbsttests für zu Hause: Tipps zur richtigen Anwendung

Verbraucher-Tipp


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Kreis Olpe. Ab sofort gibt es Corona-Tests für den Eigenbedarf. Sie ergänzen die neue Teststrategie der Bundesregierung mit kostenlosen Antigen-Schnelltests, auf die seit Montag, 8. März, alle Deutschen einmal pro Woche ein Anrecht haben.


Seit einigen Tagen werden die Corona-Selbsttests in Discountern, Apotheken und Drogerien angeboten. Doch worauf sollte man beim Kauf achten und wie unterscheiden sich die Schnelltests von den Selbsttests? Die Verbraucherzentrale NRW gibt Antworten.

Wie unterscheiden sich Selbsttests von Schnelltests? Anders als die Schnelltests für die wöchentliche Bürgertestung, die geschultes Personal vornimmt, sind die Corona-Selbsttests aufgrund der leichten Handhabung für die Eigentestung zugelassen.

Beim Kauf sollten Testwillige daher darauf achten, ob es sich auch tatsächlich um einen Test für die Eigenanwendung, also einen für Laien zugelassenen Test handelt.

Woran erkenne ich einen zugelassenen Selbsttest? Mit der Ände-rung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zunächst sieben Corona-Schnelltests zur Selbsttestung zugelassen. Sie tragen eine CE-Kennzeichnung.

Vermerke wie „Nur für medizinisches Personal geeignet“ oder „Testdurchführung nur durch medizinisches Fachpersonal“ weisen darauf hin, dass es sich nicht um einen Do-it-yourself-Test handelt.

Einfache Anwendbarkeit

Wie funktioniert der Test zu Hause? Bei den bisher zugelassenen Testkits für die Eigenanwendung ist ein Nasenabstrich vorgesehen. Die Abstriche können eigenständig aus der vorderen Nase entnommen werden, ein tiefes Eindringen in den Nasenrachenbereich ist nicht not-wendig.

Ist das Ergebnis positiv, erscheint nach rund 15 Minuten im Sichtfeld ein zweiter farbiger Strich, ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest. Wichtig ist es, sich genau an die Gebrauchsanweisung zu halten. Die Hände sollten zuvor und danach gründlich gewaschen oder desinfiziert werden.

Wie sicher ist der Test? Wie alle Antigen-Schnelltests ist auch der Selbsttest nur eine Momentaufnahme, das heißt schon am nächsten Tag könnte man Corona-positiv sein. Zudem haben Antigen-Schnelltests eine gewisse Fehlerrate, da eine größere Menge an Viren erforderlich ist, um ein positives Ergebnis anzuzeigen. Sie sind also nicht so zuverlässig wie ein PCR-Test.

Eigenverantwortung gefragt

Was tun, wenn der Test positiv ausfällt? Ist der Test positiv, sollte dieser durch einen PCR-Test bestätigt werden. Bei einem Laientest für zu Hause gibt es derzeit keine Meldepflicht, daher kommt es hier auf die Eigenverantwortung an.

Über den Hausarzt oder die Rufnummer 116 117 kann ein Termin für den Bestätigungstest vereinbart werden. Bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt, gilt Quarantänepflicht.

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