Corona-Schutzimpfungen bei Hausärzten sollen am 6. April starten

Freie Termine im Impfzentrum Attendorn


Topnews
 von privat
© privat

Kreis Olpe/Attendorn. Nachdem die Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca am Freitag, 19. März, wieder aufgenommen werden konnten, herrscht reger Betrieb im Impfzentrum in Attendorn. Trotzdem stehen kurzfristig noch freie Termine für alle berechtigten Gruppen zur Verfügung, vor allem auch für die Bevölkerungsgruppe ab 80 Jahren.


Termine für die über 80-Jährigen können bereits für die kommende Woche online über das Impfterminportal www.impfterminservice.de oder telefonisch unter 0800 11611702 gebucht werden. Termine mit dem Impfstoff AstraZeneca für die impfberechtigten Gruppen sind ebenfalls noch verfügbar. Hier erfolgt die Buchung über die Internetseite des Impfzentrums http://impfzentrum-oe.de

Ab der Woche nach Ostern soll es auch in Hausarztpraxen Corona-Impfungen geben. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt. Kanzlerin Merkel betonte nach der Telefonkonferenz, Deutschland wolle beim Impfen schneller und flexibler werden. Die Impfstoffmengen steigen kontinuierlich, sind im April aber noch knapp.

Bundeskanzlerein Angela Merkel nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern. von Bundesregierung/Kugler
Bundeskanzlerein Angela Merkel nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern. © Bundesregierung/Kugler

„Wir wollen schneller und flexibler werden“, betonte Bundeskanzlerin Merkel nach ihrem Gespräch mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zum weiteren Vorgehen bei den Covid-19-Impfungen. Die „sprichwörtliche und im übrigen auch bewährte deutsche Gründlichkeit“ wolle man „um mehr deutsche Flexbilität“ ergänzen.

Devise lautet „Impfen, Impfen, Impfen“

Ziel sei, ab dem zweiten Quartal so schnell wie möglich und so flexibel wie möglich mit dem Impfen in Deutschland voranzukommen. „Die Devise lautet: Impfen, Impfen, Impfen“, unterstrich Merkel. Bund und Länder haben sich deshalb auf ein Konzept verständigt, mit dem neben den wichtigen Impfzentren immer mehr auch die niedergelassenen Ärzte an den Impfungen beteiligt werden.

Die Arztpraxen sollen ab dem 6. April in den Impfprozess einbezogen werden. Aufgrund der zunächst noch begrenzten Zahl an Impfdosen werden anfangs kleinere Mengen an die Praxen ausgeliefert.

Anfangs 20 Impfdosen je Praxis

In den ersten drei Aprilwochen stehen wöchentlich ca. eine Million Impfdosen für die Praxen zur Verfügung. Jede der rund 50.000 Hausarztpraxen soll wöchentlich etwa 20 Impfdosen erhalten. In der letzten Aprilwoche sollen gemäß der von Bund und Ländern beschlossenen Impfplanung mehr als drei Millionen Impfdosen an die Arztpraxen gehen - also etwa 60 je Praxis.

Für die Impfungen in den Arztpraxen gilt die Priorisierung der Impfverordnung als Grundlage, die sie flexibel anwenden können. Die Ärztinnen und Ärzte sollen zunächst gezielt ihre besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten einladen sowie immobile Menschen bei Hausbesuchen impfen.

Artikel teilen: