BiggeLand fördert wieder Kleinprojekte bis zu 20.000 Euro im Kreis Olpe

Förderaufruf vom 1. Februar bis 1. März


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Entlang des Biggesees werden wieder Kleinprojekte bis 20.000 Euro gefördert. von Symbolfoto: Nils Dinkel
Entlang des Biggesees werden wieder Kleinprojekte bis 20.000 Euro gefördert. © Symbolfoto: Nils Dinkel

Kreis Olpe. Neues Jahr – neues Geld: Vereine, Einrichtungen und Private können ab Dienstag, 1. Februar, bis zum 1. März erneut Förderanträge für Kleinprojekte bis 20.000 Euro Gesamtkosten bei der LEADER-Region „BiggeLand – Echt.Zukunft.“ einreichen.


Unterstützt werden investive Maßnahmen und Anschaffungen mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Im vergangenen Jahr konnten so 17 Projekte von Antragstellern mit insgesamt fast 200.000 Euro gefördert werden. Die Kleinprojekte sind ein Förderprogramm vorrangig für Vereine, das Bund und Land in Ergänzung zur bestehenden LEADER-Projekt-Förderung als Bonus zur Verfügung stellen.

Es gilt für kleinere Maßnahmen, an der Zuwendung sind die Bundesrepublik Deutschland sowie das Land Nordrhein-Westfalen über den „Sonderplan derGemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur- und Küstenschutz“ (GAK) mit 90 Prozent beteiligt. Zehn Prozent der Förderung stammen zusätzlich aus Mitteln des LEADER-Vereins und werden im BiggeLand somit von den vier Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden getragen.

Kleinprojekte in vergangenen Jahren erfolgreich gefördert

„Die Förderung der Kleinprojekte in den Jahren 2020 und 2021 war ein voller Erfolg“, sagt Regionalmanagerin Natascha Kempf-Dornseifer, die das Förderprogramm für die Kleinprojekte zusammen mit Hannah Kath als Ansprechpartnerin für die vier Kommunen im BiggeLand abwickelt.

„Für die Antragsteller ist der Aufwand verhältnismäßig gering, der Fördersatz mit 80 Prozent angenehm hoch und die Umsetzung aufgrund des Umfangs der Projekte schnell machbar“, ergänzt sie.

Die Spielregeln für die Teilnahme am Förderprogramm sind überschaubar: Wer auf die Förderung zugreifen möchte, muss sich bewerben. Dazu muss zunächst ein kurzer Förderantrag an das Regionalmanagement der LEADER-Region im Bewerbungszeitraum gerichtet werden.

Gesamtbudget begrenzt

Einzelne Projekte dürfen insgesamt nicht mehr als 20.000 Euro kosten und sollten vor allem investiv sein. Aus allen bis zum 1. März eingegangenen Anträgen wählt die LEADER-Region dann die besten aus – denn das Gesamtbudget im Förderprogramm ist begrenzt.

Gehen mehr Anträge ein als Budget vorhanden ist, muss eine qualitative Auswahl stattfinden. „Wir denken bei den Kleinprojekten vor allem an wichtige Anschaffungen oder kleine bauliche Maßnahmen, etwa für Vereine oder andere Einrichtungen mit einem gewissen öffentlichen Anspruch“, beschreibt Natascha Kempf-Dornseifer die Ideen, die sie erwartet.

Umsetzung bis Ende November

In jedem Falle sei es wichtig, dass der Benefit für die Region und ihre Menschen möglichst groß sei. Die Projekte, die den Zuschlag schließlich erhalten, müssen dann noch ein paar Formalia bis zum 8. April nachliefern und können anschließend, voraussichtlich ab Mitte April, in die Umsetzung gehen und müssen bis Ende November umgesetzt und abgeschlossen werden.

Gefördert werden die Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, also maximal 16.000 Euro. Die restlichen Mittel müssen die Antragsteller als Eigenmittel aufbringen. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip, die Projektkosten müssen von den Antragstellern also zunächst vorfinanziert werden.

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