Auf Brandts Spuren: Baradari besucht Berufskolleg im Rahmen von EU-Projekt

„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“


Freuten sich, dass Nezahat Beradari (links) das BKO persönlich besuchte: Stephanie Alff, Koordinatorin für europäische Bildungsarbeit am BKO, Klassensprecherin Lea Rüsche (2.v.r.) und Klassensprecher Paul Ohm. von privat
Freuten sich, dass Nezahat Beradari (links) das BKO persönlich besuchte: Stephanie Alff, Koordinatorin für europäische Bildungsarbeit am BKO, Klassensprecherin Lea Rüsche (2.v.r.) und Klassensprecher Paul Ohm. © privat

Kreis Olpe. Anlässlich des „EU-Projekttages an Schulen“ besuchte die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari das Berufskolleg des Kreises Olpe (BKO). Baradari, auch ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union, wollte von den Schülern erfahren, was diese über Europa denken und welche Wünsche oder Erfahrungen sie an die EU haben.


Schüler aus drei Klassen verfolgten die einleitenden Worte der Abgeordneten, die die Notwendigkeit und Überlegenheit gemeinsamen Handelns der EU im Vergleich zu nationaler oder gar nationalistischer Kleinstaaterei in den Mittelpunkt stellte. Dabei erinnerte sie an die erste Regierungserklärung von Willy Brandt aus dem Jahre 1969, in der dieser sagte: „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein.“

Die Schüler stellten Baradari Fragen zum Tagesablauf einer Politikerin und sprachen mit ihr über gesellschaftliche und politische Themen. Das Spektrum reichte von Parteipolitik und den anstehenden Bundestagswahlen über Migration, den Abbau von Rohstoffen für E-Auto-Akkus und die Strafverfolgung von Kinderpornografie bis hin zur europäischen Verteidigung und der Zukunft der EU.

Baradari war angetan vom europäischen Engagement des BKO und gratulierte zur jüngsten Auszeichnung als fester Partner im neuen EU-Förderprogramm ERASMUS+ 2021-2027. Sie ermunterte die Schüler, sich stets politisch einzubringen und eine eigene Meinung zu bilden.

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