Au Pair, Ausbildung, Reisen: Wie Corona die Zukunftspläne gesprengt hat
Abiturienten berichten von ihren Alternativen
- Kreis Olpe, 01.09.2020
- Von Anna Neus
Anna Neus
Redaktion
Kreis Olpe. Viele Abiturienten im Kreis Olpe hatten große Pläne nach ihrem Abschluss: Ein Au-Pair-Jahr, eine Ausbildung oder einfach eine Reise ins Ausland - doch dann kam Corona. LokalPlus hat mit einigen Abiturienten aus dem Kreis gesprochen: Was war geplant und was ist jetzt?
Aber: „Ein Auslandsjahr stellt man sich anders vor: Man muss ständig eine Maske tragen, man kann nicht reisen und es ist schwer, Freunde zu finden.“ Trotzdem: Die 18-Jährige zieht es durch. „Es ist ein Risiko, das ich eingehe, aber ich möchte das auf jeden Fall machen“, so Luisa Frey. Denn, so weiß die junge Frau: „Man hat nur nach dem Abitur die Chance, frei und unabhängig zu reisen. So eine Chance bekommt man nicht wieder.“




„Kurz vor Weihnachten kam für mich dann die Nachricht, dass ich angenommen wurde“, so Janne Kilgus, die im September anfangen sollte, in Buenos Aires mit Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen zu arbeiten. „Unter anderem setzt man sich damit auch für Kinder- und Frauenrechte in Argentinien ein“, erzählt Janne.
Morgen geht's weiter: Dann erzählen vier weitere Abiturienten - vom Rivius-Gymnasium und von St.-Ursula Attendorn, vom Gymnasium Maria Königin Altenhundem und vom St.-Franziskus-Gymnasium Olpe - von ihren (nicht immer) neuen Plänen.
