A45: Neue Nebelwarnanlage zwischen Lüdenscheid und Drolshagen

Straßen.NRW


 von Symbol Nils Dinkel
© Symbol Nils Dinkel

Kreis Olpe. Die Straßen.NRW-Verkehrszentrale erneuert seit Anfang August 2018 die Nebelwarnanlage auf der A45 zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid und Drolshagen. Während des Umbaus wird die Anlage in einzelnen Phasen vollständig außer Betrieb sein. Die Wiederinbetriebnahme aller 24 Anzeigenstandorte ist bis Ende September geplant.


Die Umbauarbeiten erfordern unter anderem auch Arbeiten im Mittelstreifen der A45. Deshalb kann es – laut Straßen-NRW bevorzugt außerhalb der Verkehrsspitzenzeiten - immer wieder zu einzelnen Fahrstreifensperrungen kommen. Der Umbau der Nebelwarnanlage kostet rund 1,5 Millionen Euro. Die Kosten übernimmt der Bund.

Hintergrund: Wegen des Alters der Anlage sei die veraltete Anzeigentechnik „nur noch schlecht zu erkennen“. Zudem seien einige Ersatzteile mittlerweile nicht mehr erhältlich. Daher erfolge nun der Austausch gegen 100 neue LED-Wechselverkehrszeichen. „Zusätzlich werden die Steuerungstechnik sowie diverse Sensoren zur sogenannten Umfeld-Datenerfassung erneuert. Sie erfassen insbesondere die Sichtweiten sowie Niederschläge vor Ort und veranlassen automatisch entsprechende Warnanzeigen“, kündigt Straßen.NRW an.
Flächendeckende Verkehrsdaten
Und nicht nur das: Die neue Nebelwarnanlage soll auch flächendeckend aktuelle Verkehrsdaten erfassen, um „gegebenenfalls der Situation entsprechende Geschwindigkeiten oder eine Warnung bezüglich eines nachfolgenden Stauendes anzuzeigen“. 

Die teils über 30 Jahre alte Anlage erstreckt sich über 24 Kilometer Länge in den höchstgelegenen Abschnitten der sogenannten Sauerlandlinie. Die Strecke verläuft dort sehr kurvenreich und mit häufigen Steigungswechseln. In dem Bereich liegen acht Talbrücken mit Höhen zwischen 460 und 530 Metern.
„Teils rasch wechselnde Nebelsituationen“
Aufgrund weiterer besonderer lokaler Gegebenheiten – Straßen.NRW nennt unter anderem die Nähe zu umliegenden Stauseen ergäben sich auf diesem Abschnitt der A45 „zu den entsprechenden Jahreszeiten immer wieder, teils auch rasch wechselnde, Nebelsituationen. Um diese gefährlichen Situationen fortlaufend zu erfassen und die Verkehrsteilnehmer frühzeitig davor zu warnen, wurde die Nebelwarnanlage errichtet“, heißt es in der Pressemitteilung von Mittwoch, 1. August. 

„So sollen letztendlich Unfälle und hier insbesondere Massenkarambolagen, wie sie in Abschnitten nebelbehangener Autobahnen drohen und auch immer wieder vorkommen, vermieden werden.“
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