A 45 bleibt bei Lüdenscheid noch drei bis vier Monate voll gesperrt

Not-Verstärkung für Pkw-Verkehr geplant


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Die Talbrücke Rahmede der A45. von Sven Prillwitz/Stadt Lüdenscheid
Die Talbrücke Rahmede der A45. © Sven Prillwitz/Stadt Lüdenscheid

Kreis Olpe/Lüdenscheid. Die gesperrte Talbrücke Rahmede soll mit Hilfe einer Not-Verstärkung soweit wieder hergestellt werden, dass der Pkw-Verkehr die A 45-Brücke wieder überfahren kann. „Angesichts der Schäden können wir die Brücke allerdings erst nach Abschluss dieser Verstärkungsmaßnahme wieder freigeben“, sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Niederlassungsdirektorin der Autobahn Westfalen. Die Vollsperrung wird voraussichtlich noch drei bis vier Monate dauern.


„Um Lkw künftig an einer Überfahrt zu hindern, müssen wir parallel zu den Arbeiten an der Brücke eine Schrankenanlage auf der A 45 zwischen Lüdenscheid-Nord und Lüdenscheid installieren“, so Sauerwein-Braksiek. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei bis vier Monate.

„Wir tun alles“

Die 70 Meter hohe Talbrücke war am Donnerstag, 2. Dezember, kurzfristig voll gesperrt worden, nachdem bei einer Kontrolle Schäden an der Stahlkonstruktion der Brücke festgestellt worden waren. Seitdem untersuchen Experten das Bauwerk intensiver auf aktuelle Schäden.

Mit Hilfe der bisher gewonnenen Erkenntnisse hat die Autobahn Westfalen – unterstützt von Stahlbauexperten, Statikern und Fachfirmen – ein Konzept entwickelt, wie die weitere Nutzung der Brücke bis zum geplanten Neubau aussehen kann.

Die Arbeiten an der Talbrücke Rahmede laufen auf Hochtouren. von Autobahn Westfalen
Die Arbeiten an der Talbrücke Rahmede laufen auf Hochtouren. © Autobahn Westfalen

Dabei ist deutlich geworden, dass das Bauwerk nicht mehr die ursprüngliche Tragfähigkeit erreichen wird. „Wir tun alles, um den Pkw-Verkehr wieder auf die Brücke zu bekommen und damit zumindest eine geringe Entlastung für die Region zu schaffen“, so Sauerwein-Braksiek.

Task Force stimmt sich ab

In einer „Task Force Verkehr“ ist man gleichzeitig mit den Städten, dem Kreis, Straßen.NRW und den betroffenen Behörden im Austausch, um den Umleitungsverkehr für die Bauzeit und die Verkehrsführung für den Lkw-Verkehr ab dem Frühjahr abzustimmen.

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