82-Jährige fällt auf Betrug herein und gibt ihre EC-Karte heraus

Vorsicht vor „falschen“ Bankmitarbeitern


Symbolfoto Enkeltrick, Telefonbetrug von Pixabay.com
Symbolfoto Enkeltrick, Telefonbetrug © Pixabay.com

Kreis Olpe. Eine 82-jährige Frau ist am Mittwoch, 3. Januar, Opfer eines Trickbetrugs geworden. Die Seniorin erstattete Anzeige bei der Polizei und erklärte, dass sie am Vortrag von einem Mann angerufen worden sei, der sich als angeblicher Sparkassen-Mitarbeiter ausgegeben habe.


Ihr wurde von dem Anrufer erklärt, dass Unbekannte von ihrem Konto unbefugt online Geld abgebucht hätten. Um die Karte zu sperren, sollte die Seniorin zuerst ihre PIN-Nummer durchgeben, dann ihre Kontoauszüge vorlesen und schließlich ihre EC-Karte an eine weitere Mitarbeiterin übergeben. Die Geschädigte ließ sich von dem Anrufern überreden, seinen Anweisungen nachzukommen.

Eine ihr unbekannte Frau holte in den Abendstunden schließlich die EC-Karte ab. Im Nachgang kam der Seniorin die Vorgehensweise sehr unseriös vor, so dass sie am nächsten Tag die Sparkasse persönlich aufsuchte. Dort wurde dann festgestellt, dass mit der Karte unbefugt Bargeld abgehoben wurde. Eine Sperrung durch die „echten“ Bankmitarbeiter wurde sofort veranlasst.

Die Polizei rät
  • „Echte“ Mitarbeiter von Banken, Sparkassen und anderen Geldinstituten verlangen nie die Herausgabe von Zugangsdaten, PIN- oder TAN-Nummern. Sie holen auch nicht einzelne EC- oder Kreditkarten an der Wohnanschrift ab.
  • Wenn der Anrufer darauf drängt, das Telefonat nicht zu beenden oder erneut anruft, sollten Angerufene misstrauisch werden.
  • Wer sicher sein will, dass es sich wirklich nicht um „echte“ Mitarbeiter handelt, sollte das Gespräch beenden und selbst bei seiner Bank oder Sparkasse anrufen.
  • Im Fall der Fälle gilt es, sofort die eigene Bank sowie die Polizei zu kontaktieren.

Auf der Internetseite der Polizei erhalten Interessierte weitere Präventionstipps.

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