Von Turm zu Turm: Spendenfahrt führt Mario Löcker zurück nach Frankreich
Heinsberger tritt wieder in die Pedale
- Kirchhundem, 03.03.2026
- Verschiedenes
- Von Jana Becker
Kirchhundem. Zum vierten Mal radelt der Heinsberger Mario Löcker wieder mit seinem Liegerad für den guten Zweck. Nach der Tagestour für Jedermann im vergangenen Jahr soll es nun wieder weiter weg gehen – nach Frankreich. Mit „Le tour des tours“ („die Tour der Türme“) sollen Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe gesammelt werden.

Schon 2024 planten Mario Löcker und sein Freund Patrick Bulle zum D-Day eine Spendentour in die Normandie, die sie aus familiären Gründen jedoch nicht gemeinsam beenden konnten. Das soll nun nachgeholt werden.
„Und deshalb geht es diesmal auch andersherum: Wir starten in Frankreich und enden am Rhein-Weser-Turm, der sonst immer der Startpunkt unserer Touren war“, so Mario Löcker.


Mehr als 1.000 Kilometer in circa 15 Tagen haben sich die Freunde für die vierte Spendentour vorgenommen. Mario Löcker fährt mit seinem Liegerad und Patrick Bulle mit einem E-Mountainbike.
Starten wollen sie am 8. Mai, dem Nationalfeiertag der Franzosen zum Ende des Zweiten Weltkriegs, im Küstenort Le Havre nordwestlich von Paris. Schon dort erwartet den 56-Jährigen ein Highlight der Tour: die Pont de Normandie.
Entlang der Seine geht es dann weiter bis zur „Stadt der Liebe“. In Paris haben die beiden Freunde einen Besuch der deutschen Botschaft geplant. Außerdem wollen sie den gebürtigen Heinsberger Hubert Schwermer besuchen, der Restaurantleiter im exklusiven Pariser Restaurant „Guy Savoy“ ist.


Ab Paris befahren die beiden Radler die berühmte Radrennstrecke „Paris - Roubaix“ bis zur Stadt Roubaix. „Das wird die größte Herausforderung, denke ich, denn die Strecke besteht teilweise aus Kopfsteinpflaster“, gibt Mario Löcker zu. Aber einen Vorteil hätte das Duo laut Mario Löcker gegenüber den zahlreichen Rennradfahrern, die die Strecke sonst befahren: „Wir haben keinen Zeitdruck, können Pausen machen und uns die Gegend angucken!“
Roubaix ist der letzte Halt in Frankreich für die beiden. Die Stadt liegt in der Nähe von Houplines, der französischen Partnergemeinde von Kirchhundem, die die Radler besichtigen wollen. Weiter geht es dann quer durch Belgien. „Da ist dann ein Frittenbuden-Besuch auf jeden Fall Pflicht“, freut sich Mario Löcker. Über Heinsberg und Düsseldorf fahren beide zum Ziel und Endpunkt der Spendentour: dem Rhein-Weser-Turm.

Ein spezielles Training, das ihn für die große Spendentour vorbereitet, brauche er nicht, sagt Mario Löcker. Denn: „Ich bin sowie jeden Tag mit meinem Liegerad unterwegs. Ich fahre damit zu meinen Therapien, zur Reha und zu anderen Terminen.“ Dieses tägliche Training sei ausreichend.
Zwei Jahre in Folge hat der Heinsberger mit seinen Radtouren Spenden für das St.-Elisabeth-Hospiz in Altenhundem gesammelt. Das Geld der Spendentour 2025 kam der DRK-Kinderklinik in Siegen zugute. Mit der nun geplanten Radtour durch Frankreich sollen Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe gesammelt werden.

Wie kann gespendet werden?
Die Spendengelder werden online über die Initiative des Netzwerk-Sozial „Kilometer für Kinder“ gesammelt. Netzwerk-Sozial rundet die Spendensumme abschließend auf und überweist den Betrag an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.
Weitere Informationen und die Spendenmöglichkeit gibt's hier.
