Kirchhundem. Nezahat Baradari und Wolfgang Langenohl, die SPD-Kandidaten für den Land- und Bundestag, haben jetzt dem Bürgerbusverein Kirchhundem einen Besuch abgestattet.
Ziel eines Bürgerbusprojektes ist es, Lücken im Nahverkehrsangebot, insbesondere in den dünn besiedelten und ländlichen Räumen, zu schließen. Auch in der Gemeinde Kirchhundem bestanden vor einigen Jahren diese Lücken. Der Linienverkehr stellte dabei oftmals nur auf den nachfragestarken Hauptverkehrsachsen ein wirtschaftlich tragfähiges Angebot dar, wusste die stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Kirchhundem, Margret Hennecke, den Besuchern von der SPD zu berichten.
Ein Bürgerbus sei eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Linienverkehr und stelle eine wirtschaftlich passende Lösung dar, hieß es aus den Reihen der zahlreichen Mitglieder und ehrenamtlichen Fahrer. Der aus Spenden und Mitteln des Landes finanzierte Bürgerbus bietet den Bürgern der Gemeinde Kirchhundem eine enorme Steigerung der Mobilität, beispielweise für Senioren und Menschen mit Behinderung. Diese Initiative solle auch weiterhin unterstützt und gestärkt werden, versprach Nezahat Baradari.
Landtagskandidat Wolfgang Langenohl war überzeugt davon, dass der „Bürgerbus für Kirchhundem“ unter sozialen Aspekten, aber auch im Hinblick auf die Außenwirkung der Gemeinde eine wünschenswerte und positive Bereicherung darstellt. Und so will er sich dafür einsetzen, dass hinsichtlich der Finanzierung keine Lücken entstehen. Die derzeitige Finanzierung über Mittel des Landes solle auch zukünftig mindestens gesichert sein.
Getragen wird der „Bürgerbus der Gemeinde Kirchhundem“ durch einen mitgliederstarken Bürgerbusverein. Dieser eigenständig, kostenneutral und überparteilich arbeitende Verein strebt als weiteren existenzsichernden Schritt eine Gemeinnützigkeit an. Nur so ist es dem Verein möglich, für die so notwendig einzuwerbenden Spenden Zuwendungsbescheinigungen ausstellen zu können.