Spannendes aus der Wundertüte: MuT Sauerland rückt Ehrenamt ins Rampenlicht

Außergewöhnlich und unterhaltsam


Leslie Sternenfeld, David Löher, Nadine Berndt, Ulrike Wesely und zwei Damen, die für 75 Euro eine leuchtende Kanne, einen Zylinder und eine Gitrarre aus dem Trödel ersteigert haben (v.l.). von MuT Sauerland
Leslie Sternenfeld, David Löher, Nadine Berndt, Ulrike Wesely und zwei Damen, die für 75 Euro eine leuchtende Kanne, einen Zylinder und eine Gitrarre aus dem Trödel ersteigert haben (v.l.). © MuT Sauerland

Silberg. Nicht zum ersten Mal hat der Schrabben Hof mit der „Wundertüte“ viele Neugierige nach Silberg gelockt. Ulrike Wesely und Leslie Sternenfeld, die mit diesem Format ehrenamtliches Engagement ins Rampenlicht rücken möchten, zauberten im Rahmen der Veranstaltung einige Überraschungen aus der „Wundertüte“.


Im Mittelpunkt standen diesmal: Nadine Berndt (als Ehrenehrengast) und David Löher (als Wundertype). Beide leisten neben ihrer beruflichen Tätigkeit mit außergewöhnlichem ehrenamtlichen Einsatz Erstaunliches.

Im Gespräch mit Leslie Sternenfeld wurde deutlich, wie selbstverständlich und zielgerichtet sich David Löher – neben seiner höchst anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit – für kulturelles Leben in der Region engagiert. Sein Lebensmotto „Geht nicht, gibt’s nicht“ spiegelt sein großes Engagement wieder.

Engagement für Musik und Kultur

Er gründete eine Tanzband, organisierte das Projekt „Night of Sounds“ mit Orchester und Chören und rief zwei Projekte zur Unterstützung der Kulturszene während Corona ins Leben. Sein besonderes Engagement gilt vor allem der musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie einem Kulturangebot für Menschen mit Behinderungen. Vor 20 Jahren gründete er den Männerchor “Gaudium“, dessen Vorsitzender er bis heute ist.

Ebenso großes Engagement zeigt Nadine Berndt, Vorstand des Tierschutzvereins Olpe. Weit über ihre berufliche Tätigkeit hinaus engagiert sie sich seit 15 Jahren ehrenamtlich und mit Herzblut für Tiere in Not, besonders in Rumänien. Dort hat sie ein großes Netzwerk aufgebaut und Freunde gefunden, die sie möglichst einmal im Jahr besucht und unterstützt. Regelmäßig organisiert sie dorthin Spendentransporte mit Futter und anderen Materialien.

Spendensammlung für den Tierschutz

Nadine Berndt hat etwa 30 Pflegehunde aufgenommen und insgesamt 1.000 Hunde vermittelt. Derzeit pflegt sie privat wieder einige Hunde – normale Pflegehunde und Hospizhunde.

Der Unterhaltungsfaktor kam an dem Abend auch nicht zu kurz: Zwei Spiele und Lieder, in die die Gäste mit einbezogen wurden, sowie die übliche Versteigerung von Trödel am Schluss sorgten für Auflockerung und den gewünschten Spendenerfolg, der dem Tierschutz zugutekam. Die nächste Wundertüte findet am Donnerstag, 29. Oktober, statt.

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