Schützenverein Würdinghausen schuldenfrei - Hundemtalhalle abgezahlt

Generalversammlung


Auf die abgezahlte Schützenhalle gab es für alle ein Glas Sekt. von privat
Auf die abgezahlte Schützenhalle gab es für alle ein Glas Sekt. © privat

Würdinghausen. Die Versammlung des Schützenvereins Würdinghausen hat am Samstag, 16. November, im Vereinslokal Kinner stattgefunden. Themen waren unter anderem das Jubiläumsschützenfest 2020, die Mitgliederbeiträge sowie die Hundemtalhalle, die nach 21 Jahren abgezahlt ist. Somit steht der Schützenverein nun schuldenfrei da.


Vorsitzender Michael Richard eröffnete die Versammlung und begrüßte die 87 anwesenden Schützen. Anschließend folgte das Verlesen des Protokolls und Tätigkeitsberichts sowie der Bericht der Kassenprüfer.

Ein historisches Ereignis trug Thomas Metzen im Kassenbericht vor: Seit Oktober 2019 ist der Verein schuldenfrei und die Hundemtalhalle nach rund 21 Jahren vollständig abbezahlt. Grund genug für den Vorstand, darauf gemeinsam mit den Schützen mit einem Glas Sekt anzustoßen.
„Würdinghausen sollte Vorreiter sein"
Der nächste Punkt betraf die Gestaltung des Gottesdienstes während des Schützenfestes, der 2019 zum ersten Mal ökumenisch gefeiert wurde. Michael Richard erklärte, wie diese Neuerung zustande kam und was die Beweggründe zur Umsetzung waren. Auch Pfarrer Heinrich Schmidt und Dr. Jörg Ettemeyer gaben eine kurze Erklärung ab. Es folgten noch verschiedene Wortmeldungen der Anwesenden, welche durchweg positiv waren.

Ehrenvorsitzender Werner Neuhaus merkte an: „Würdinghausen sollte Vorreiter sein; wir leben zusammen, wir feiern zusammen, deshalb sollte auch der Gottesdienst für alle gemeinsam gestaltet werden.“ Die Abstimmung ergab bei drei Gegenstimmen eine eindeutige Mehrheit für den ökumenischen Gottesdienst.
Beitragssenkung abgelehnt
Da die Darlehen der Hundemtalhalle getilgt sind, wurde über die Anpassung der Mitgliedsbeiträge gesprochen. Der Vorstand hatte zuvor ausgearbeitet, welche Rücklagen nötig sind, um die Halle auch für die Zukunft in Schuss zu halten und schlug eine Senkung der Beiträge um 5 Euro vor. Nach einer aufschlussreichen Diskussionsrunde ergab die Abstimmung, dass die Beiträge wie bisher beibehalten werden.

Bei den Wahlen stand im geschäftsführenden Vorstand die Wahl des ersten Vorsitzenden an. Michael Richard erklärte sich zur Wiederwahl bereit und wurde mit eindeutiger Mehrheit für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.
Jonas Wenzel zum Fahnenoffizier gewählt
Im erweiterten Vorstand stellten sich die Zugoffiziere Vivian Henke, Alexander Ringbeck, Tim Schmidt und Christian Vickermann zur Wiederwahl und wurden einstimmig wiedergewählt. Thomas Thiedemann stellte sich als Fahnenoffizier nicht zur Wiederwahl. Der Vorstand dankte ihm für seinen langjährigen Einsatz und übereichte ihm ein Präsent. Als sein Nachfolger wurde Jonas Wenzel gewählt.

Ein weiterer Punkt war das Jubiläumsschützenfest, das im kommenden Jahr vom 19. bis 21. Juni gefeiert wird. Der Vorsitzende gab den Ablauf und die teilnehmenden Vereine bekannt. Zur Einstimmung findet am 28. März das Königstreffen für alle ehemaligen Königspaare im Speiseraum der Schützenhalle statt. Unter dem Punkt Verschiedenes wurden zunächst die Termine für das Jahr 2020 bekannt gegeben.
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