Reinéry contra Jarosz: verwaltungsinterner Kampf ums Bürgermeisteramt
Kommunalwahl: So sieht es aus in Kirchhundem
- Kirchhundem, 09.09.2020
- Von Wolfgang Schneider
Topnews

Kirchhundem. Im Vorfeld der Kommunalwahlen stellt LokalPlus in einer kleinen Serie die Ausgangslage in allen sieben Städten und Gemeinden sowie im Kreis vor. Diesmal beleuchten wir die Situation in Kirchhundem.

Damals setzte sich der parteilose Reinéry in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Tobias Middelhoff durch. Im ersten Wahlgang, bei dem auch ein UK-Kandidat mit von der Partie war, hatte Reinéry noch deutlich weniger Stimmen als Middelhoff gehabt.

Eine Stichwahl wird es jedenfalls diesmal nicht geben. Außer Reinéry und Jarosz tritt kein Bürgermeisterkandidat an, denn UK und Grüne haben auf eigene Bewerber verzichtet. „Einer wird gewinnen“ - so lautet die Devise.

Politisch sind die Verhältnisse im aktuellen Gemeinderat eindeutig. Die CDU hat 14 der 26 Sitze im Rat und damit die absolute Mehrheit. Sie erreichte vor sechs Jahren 54,3 Prozent der Stimmen und legte damit um 3,9 Prozentpunkte zu.
12 der 13 Wahlbezirke gingen 2014 an die Direktkandidaten der CDU, in einem Wahlbezirk (Heinsberg) lag die SPD vorn. Bei der Wahl am 13. September treten mit CDU, SPD, UK und Grünen die vier Parteien bzw. Wählergemeinschaften an, die auch bisher das politische Geschehen prägen.

