Osterbrunnen eröffnet: „Etwas Großes braucht immer eine gute Gemeinschaft“
2.500 bunte Eier
- Kirchhundem, 28.03.2023
- Verschiedenes
- Von Christine Schmidt
Welschen Ennest. Mitten in Welschen Ennest strahlt er wieder in den buntesten Farben: Der Osterbrunnen mit seinen 2.500 bemalten und gefärbten Eiern ist am Dorfplatz ist am Dienstag, 28. März, feierlich eingeweiht worden.

Während beim Aufbau noch ein wahrer Schneesturm herrschte, schien bei der kleinen Eröffnungsfeier am Dienstagvormittag zwischendurch sogar die Sonne. Fleißig waren die vielen Kinder und die Dorf AG wieder in den vergangenen Wochen und färbten und malten was das Zeug hielt.

Und sie setzten nochmal einen drauf: Während 2.000 Ostereier im vergangenen Jahr am Marienbrunnen hingen, schmücken ihn jetzt sage und schreibe 2.500 Stück. Besucher und Autofahrer sollen sich an dem farbenfrohen Kunstwerk erfreuen, sagte Reinhard Hesse, Vorsitzender der Dorf AG. „Er soll auch ein Zeichen für Licht und Zuversicht sein in diesen schwierigen Zeiten“, so Hesse.
Denn noch immer herrscht Krieg in der Ukraine. Hesse erinnerte an die Eröffnung vor einem Jahr. Kurz zuvor war der Krieg in der Ukraine ausgebrochen. Und als der Osterbrunnen gesegnet wurde, kam ein Konvoi des DRK entlang gefahren, der eine Gruppe von ukrainischen Kindern nach Welschen Ennest brachte.

Die Gruppe sei liebevoll aufgenommen worden und habe in diesem Jahr auch mit bemalten Ostereiern zu dem Projekt beigetragen. „So wie viele andere auch“, sagte Reinhard Hesse. Die Grundschulkinder, die beiden Kindergärten, Gruppen und Einzelpersonen – „ein Zeichen für ein intaktes Dorfleben.“
Auch Bürgermeister Björn Jarosz fand gleich drei gute Gründe, wieder hier am Osterbrunnen zu sein: Jedes Jahr zähle er mehr Ostereier und war verblüfft von dem Herzblut, den die Welschen Ennester in das Projekt stecken. Zweitens kämen immer mehr Menschen und Kinder zu der Eröffnung, was ihn beeindruckte, ebenso wie die Konstante der Dorf AG, immer wieder solche Projekte für die Gemeinschaft umzusetzen.
Gerade in der jetzigen Zeit sei es deshalb so wichtig, solche schönen Augenblicke zu präsentieren und mit dem Osterbrunnen „ein Stückchen Mut“ zu vermitteln, so der Bürgermeister.

„Das Ergebnis ist wirklich schön geworden“, sagte Pater Jürgen Haite zu den Kindern. „Aber so etwas Großes braucht immer eine gute Gemeinschaft. Alleine hätte das keiner von euch schaffen können.“
Jetzt hoffen alle nur noch auf gutes Wetter bis Ostern. So können sich wieder viele Menschen an der bunten Farbenpracht in der Dorfmitte erfreuen.
