Melina Schöttes holt siebten Platz bei Weltmeisterschaft in Lettland
Oberhundemerin glänzt bei Lieblingsdisziplin Sprint
- Kirchhundem, 11.09.2026
- Sport
Oberhundem. Die Oberhundemerin Melina Schöttes ist beim Rollski Weltcup und der Weltmeisterschaft in Schweden und Lettland an den Start gegangen.

Durch zwei Siege auf nationaler Ebene hatte sich Schöttes für die Wettbewerbe qualifiziert. In Schweden und Lettland standen für sie insgesamt fünf Wettkämpfen an.
Der Weltcup in Schweden sollte noch einmal als Vorbereitung für den eine Woche später stattfindenden Saisonhöhepunkt sein. In einem sehr stark besetzten Feld aus Rollskispezialisten und Skilanglaufprofis, hauptsächlich aus den Skandinavischen Ländern, lief es für die 28-jährige mit den Plätzen 34 und 43 nicht so wie erhofft.

„Ich bin weder im Sprint, noch in dem Distanzrennen über 15 Kilometer richtig ins Rennen gekommen, ich hatte einfach gehofft, dass es in Lettland besser geht“, so die Oberhundemerin.
Von Skandinavien ging es dann direkt weiter ins Baltikum, hier stand vier Tage später das erste Rennen bei der Weltmeisterschaft auf dem Programm. Mit über 200 Sportlern aus 25 Nationen war es die größte Rollski-WM der vergangenen Jahre.

Hier setzte die Sprintspezialistin das Hauptaugenmerk auf den Sprint, stand sie doch in der letzten Saison erstmals bei einem Weltcup genau in dieser Disziplin in Rom als zweitplatzierte erstmals auf dem Podium.
Nach einem erfolgreichen Prolog, bei dem die schnellsten 16 Sportlerinnen weiterkommen, qualifizierte sich Melina Schöttes ungefährdet für die Finalläufe, bei denen immer vier zusammen starteten und die besten zwei die nächste Runde erreichten. Hier kämpfte sie sich erfolgreich bis ins Halbfinale, wo sie gegen die spätere Weltmeisterin aus Lettland und der Bronzemedaillengewinnerin aus Kroatin knapp ausschied.





Am Ende erreichte Melina Schöttes den siebten Platz. Das war auch gleichzeitig ihre bisher beste Einzelplatzierung bei ihrer vierten WM-Teilnahme. „Natürlich hatte ich mir von Anfang die besten Chancen im Sprint ausgerechnet, mit Platz sieben bei einer Weltmeisterschaft bin ich absolut zufrieden. Es war alles sehr knapp, hier geht es wirklich um Zehntelsekunden“, berichtet eine zufriedenen Melina Schöttes.
„Bei den beiden Distanzrennen lief es eher zäh, ich hatte mich nicht zu hundert Prozent fit gefühlt, während den Rennen hatte ich muskuläre Probleme, da war leider nicht mehr möglich. Es war nun mal eine WM, da sind die besten am Start und da wird man dann schnell durch gereicht, wenn man nicht absolut fit ist“, zieht Melina somit eher eine gemischte Bilanz der Wettkämpfe.

Aber auch bei den beiden Wettkämpfen über 10 bzw. 20 Kilometer landetet die Physiotherapeutin mit den Plätzen 24 und 27 im Mittelfeld eines sehr stark besetzten Feldes. Ab Freitag, 18. September, findet das Weltcupfinale im Val di Fiemme in Italien statt, an der Stelle, kürzlich noch die Olympischen Medaillen vergeben wurden. Auch hier steht für die Oberhundemerin wieder der Sprint im Vordergrund.
