Jonas Straube spricht über Finale und Weg nach „Mälzers Meisterklasse“
Kirchhundems feinfühliger Perfektionist
- Kirchhundem, 14.12.2025
- Verschiedenes
- Von Nils Dinkel
Hamburg/Kirchhundem. Auch wenn der Titel am Ende an Philipp Zitterbart ging, war er einer der prägendsten Köpfe der ersten „Mälzers Meisterklasse“: Jonas Straube, gebürtig aus der Gemeinde Kirchhundem. Sein präzises Handwerk, seine ruhige Art und seine unverwechselbare kulinarische Handschrift machten ihn für viele Zuschauer zum heimlichen Favoriten. Nach dem emotionalen Finale gibt Straube nun einen Einblick in seine Gedanken.

Jonas Straube, der inzwischen in Hamburg lebt und arbeitet, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er auf den Finalabend zurückblickt: „Ich hatte schon die Hoffnung auf den Sieg – am Ende dachte ich wirklich, dass ich das Rennen mache. Vom Handwerk und von der Umsetzung war ich mir ziemlich sicher.“
Doch die Entscheidung hing nicht nur von Technik ab. Tim Mälzer und Jan Hartwig suchten nach Persönlichkeit, Entwicklung und dem Mut, sich auf Neues einzulassen.

„Am Ende wurde viel Charakter gesucht. Wer die beste Entwicklung gemacht hat, wer das umgesetzt hat, wohin Tim und Jan uns führen wollten. Und das hat im Großen und Ganzen Philipp besser umgesetzt“, sagt Straube offen.
„Ich bin wohl zu sehr in meiner Schiene geblieben”
„Ich bin wohl zu sehr in meiner Schiene geblieben – aber das bin ich eben. Und das bleibe ich auch. Aber: Ich freue mich riesig für Philipp und freue mich zu 100 Prozent für ihn. Es ist eine richtig gute Freundschaft entstanden!“
Trotz der knappen Niederlage sieht Straube das Projekt als Gewinn: „Es hat mich auf jeden Fall weitergebracht – allein die Erfahrung, auch nochmal fürs TV zu kochen. Ich bin weitergekommen, habe viel gelernt. Die Arbeit mit Jan und Tim war super, die Bekanntschaft mit Tim ist noch besser geworden.“

Der gebürtige Kirchhundemer blickt optimistisch nach vorn: „Jetzt schauen wir mal, was im Nachhinein passiert. Ich hoffe natürlich, dass sich etwas ergibt. Und wenn nicht: Wir haben einige Pläne – gerade Philipp und ich haben noch einiges vor.“

Straube spricht offen darüber, dass er natürlich gerne im Siegerformat „Kitchen Impossible“ gestanden hätte: „Natürlich ist es schade wegen Kitchen Impossible und dem Preisgeld. Ich wäre gern gegen Tim angetreten – das wäre eine geile Erfahrung gewesen.“

Doch den Kopf hängen lässt er nicht: „Im Ganzen fehlt mir auch so nicht viel weniger, als wenn ich gewonnen hätte. Ich habe mich gut verkauft. Und nun mal sehen.“
Und weiter: „Fürs Restaurant war es super. Ein paar Gäste sind extra wegen der Sendung gekommen. Das ist schon schön – macht Spaß zu sehen, dass es etwas bringt. Da sieht man den Mehrwert.“

